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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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ganze Arbeit in 10 Tagen zn vollenden versprochen hätten, biszu welchem Termin vom 12. Juni ab, er jeden Falls die völligeEinschließung noch zu verzögern gehofft hätte.

Man rieth dem Grasen Götzen, statt die disponiblen leichtenTruppen in ein verschanztes Lager vor Glatz zn werfen, sich fürseine Person mit denselben nach Silberberg zn begeben, theilsweil die Gesundheit des Grafen so gelitten hatte, daß er nurwenig außer dem Bette zubringen konnte, und eine Bertheitignngvon Glatz außerhalb der Festungswerke, wie man sie beabsichtigte,eine große körperliche Thätigkeit verlangte; theils weil das auf3 Monate verproviantirte, mit überflüssiger Munition und Geschützversehene Silberberg, auf jeden Fall länger zu halten war alsGlatz; theils weil man aus der vortheilhaflcn Position unter denKanonen von Silberberg, mit einer beträchtlichen Anzahl Truppenim Stande war, die Belagerung von Glatz sehr zu erschweren,und jeden Falls den Feind zu zwingen, einen großen Thcil seinerKräfte gegen Silberberg äufzustellen. Der Graf erkannte dieRichtigkeit dieser Gründe wohl an, glaubte ihnen aber nicht Folgegeben zil dürfen. Er war überzeugt, daß in dem Augenblick, woer Glatz verließe, der Mnth der Truppen, der schon durch dievielen Unglücksfälle, durch die laut gewordene Aenßernng, daßsich Glatz wegen Mangels an Munition nicht lange würde haltenkönnen, sehr niedergedrückt war, gänzlich sinken würde. Die Nach-richt von dem Fall von Danzig, die Verzwcifelung an jeder Hülfevon der Haupt-Armee, der stete Kampf gegen Uebermacht, dertäglich mehr abnehmende Wirkungskreis der mobilen Truppen,dies Alles hatte nach und »ach in der Thal die so lange auf-recht erhaltenen Hoffnungen schwinden, die Desertionen anch inGlatz einreißen gemacht; die offene Stadt, die hohen Kornfelderbegünstigten sie ungemein, und der Abgang deS Grafen nachSilberberg drohte allerdings eine Auflösung der Besatzung beidem offen ausgesprochenen Haß gegen den Kommandanten undund den Obersten Albert herbeizuführcn.

Am 14. wurde ein Theil der leichten Truppen und dasGrenadier-Bataillon in ein Zelt- und Hüttcnlager hinter den zuverschanzenden Höhen ausgestellt, um die Schanzarbeiter zn decken