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oben bezeichnet« Retranchement, die Enveloppe am NeustädterThore und die Blockhausschanze.
Der Feind hatte nunmehr die Rekognoszirung deS Platzesbeendet, und sich entschlossen, die Front am Neustädter Thor oderdie Bastione 3-, -4-, 5. und 6. anzugreifen.
In der Nacht zum 2. März ließ der Feind es sich vorzüg-lich angelegen sein, die Werke des Forts Preußen, die Kaninchen-Redoute und das Kapuziner-Retranchement zu beunruhigen, sodaß die Besatzungen derselben unterm Gewehr blieben, und sichdurch ein lebhaftes Feuer gegen einen Neberfall zu schützen such-ten, während auf der Stadtseite die vollkommenste Ruhe herrschte.
Erst am Morgen des 2. wurde man die Veranlassung desAllarms gewahr. Der Feind hatte auf der Stadtseite seine IsteParallele, genau zwischen den Straßen von Neiße nach Mittel-Neuland und nach Bielau, auf etwas über 600 Schritt von derKrete des Glacis und in der Ausdehnung von 1500 Schritt, er-öffnet, und gleichzeitig eine Kommunikation in der Richtung aufden Schäfer-Hof gearbeitet.
Die finstere, stürmische Nacht, und die große Stille, welcheder Feind bei der Arbeit zu erhalten gewußt hatte, ließen die Ar-tillerie der Festung ihr Feuer erst mit Anbruch des 2ten eröffnen;doch geschah dies nunmehr mit verdoppeltem Eifer. Der Feindwar noch nicht völlig gedeckt, verlor ansehnlich und wurde in derVervollständigung der Arbeit sehr aufgehalten. Die Besatzungverstärkte die Artillerie der Enveloppe, baute Traversen gegen dieEnfilade und erhöhte die Brustwehren gegen die Einsicht. Manhatte mit einiger Sicherheit erwartet, der Angriff werde von derlinken Neißeseite erfolgen.
Am 2. März bestimmte der Belagerer die Anlage der Bat-terien, vervollständigte in der Nacht zum 3. die Parallele, obgleichein Theil der Mannschaft im Wasser arbeiten mußte, verlängertesie links gegen den Weg nach der Neu-Mühle, so daß er noch600 Schritt von der Blockhaus-Schanze abblieb, arbeitete gegendieselbe eine Batterie und schloß sich links mit einem Kröchet ab.In derselben Nacht bewarf der Feind aus einer Haubitz-Batterieauf den Anhöhen an der Ottmachauer Straße die Kaninchen-