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Redoute und die Friedrichsstadt, doch wurde das Feuer bald durchdie Artillerie der genannten Redoute gedämpft.
Am 3. März hatte der Belagerer den linken Flügel seinerParallele stark mit Jägern besetzt, welche die Blockhaus-Schanzedurch ihr Büchsenfeuer zu beunruhigen suchten, doch wurde diesbis gegen Mittag durch das Feuer der Wallmusketen und zweier3 Pfänder in der Schanze bereits einigermaßen zum Schweigengebracht.
In der Nacht zum 4. erbaute der Belagerer auf der Straßenach Mittel-Neuland, etwa 150 Schritt hinter der Parallele, eineTraverse, um diese Straße gegen die Enfilade zu schützen, haupt-sächlich aber wohl, um hinter derselben eine mobile Haubitz-Bat-terie ab und zu gedeckt aufstellen zu können. Gleichzeitig arbeiteteer an einem Laufgraben von 300 Schritt Länge, auf etwa 800Schritt Entfernung von der Kaninchen-Redoute. Endlich grubensich auch die württembergischen Jäger in der Nacht auf 300 Schrittvor der Parallele ein, von wo sie bei Anbruch des Tages auf diepreußischen Artilleristen und die Arbeiter der Ingenieurs wirksamfeuerten, bis sie durch Kartätschschlagcn und Granatwürfe etwasin Respekt gehalten wurden.
Von Seiten der Besatzung wurde, seit der Feind sich überdie Angriffsfront ausgesprochen hatte, ans dieser in den Linien derEnveloppe durch Tag und Nacht von 300 Arbeitern der Gar-nison Traversen und Bonnets gegen das Enfilir- nnd Rikochet-feuer deS Belagerers gearbeitet.
In der Nacht zum 5. März verlängerte der Feind die Pa-rallele rechts in der Richtung auf Nieder-Neuland um einige hun-dert Schritt.
Obgleich die Artillerie der Enveloppe ihr Feuer hauptsäch-lich gegen den Batteriebau in dem Kröchet auf dem linken Flügelder feindlichen Parallele konzentrirt hatte, war es dem Feinde indieser Nacht doch gelungen, 2 Haubitzen und 2 Kanonen einzu-führen, und am 5ten die Blockhaus-Schanze zu beschießen. Um3 Uhr Nachmittags war die Batterie durch die Artillerie der En-veloppe demolirt; der Feind zog die Geschütze in der folgendenNacht zurück.