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werk, das Ohlauer Ravelin und das Ravelin vor demZiegelthor') sollten besetzt bleiben, von den übrigen Außenwerkenaber das Geschütz nach dem Hauptwall zurückgeführt werden.Erst später, als die Besatzung einige Verstärkung erhalteil hatte,wurden die wichtigen und bereits pallisadirten Außenwerke: derDom und der Springstern, ebenfalls in die Vertheidigunghineingezogen. Die Mühlbergschanze hatte zwar nur einen trock-nen Graben, durch welchen sie vom Bürgerwerder geschiedenwurde, die Brücke über demselben hatte keinen Aufzug, und dieHäuser des Bürgerwerders überragten die niedrige Brustwehr aufhundert Schritt Entfernung, auch hatte die Schanze nur in derSpitze am rechten Oderarm eine Geschützbank und keinen Wall-gang, aber ihr Besitz war dennoch von großer Wichtigkeit, daman von ihr aus mit Leichtigkeit in die Stadt dringen konnte,die voll der Wasserkunst am Mühlenthor bis zum Scheerenbastionganz offen war, so daß auch der größeren Sicherheit wegen dasMühlenthor mit Dünger verschüttet werden mußte- Die Inselin der Oder, zwischen dem Mühlberge und der Stadt, wurde miteiner Brustwehr umgeben, erhielt eine verhältnißmäßig starke Be-satzung und eine Batterie, um mit mehreren Geschützen die Oderzu bestreichen.
Die Enveloppe, welche die Festung umgab, sollte nur beiTage durch einzelne Schützen und Jäger besetzt werden.
Zll einer völligen Herstellung der Werke, zur zweckmäßigenErhöhung der Brustwehren, Anfertigung von Bonnetirungen undDeckungen, zur Herstellung des Bankets, war die Zeit, bei einerso weitläuftigen Umfassung, zu kurz. Die Festung hatte nur zweiIngenieur-Offiziere, und die Besatzung war zu schwach, um zuden Arbeiteil wesentlich beizutragen.
An Geschütz waren 208 Stück verschiedenen Kalibers aufden Wällen vertheilt, und 46 Geschütze theils in Reserve, theilsunbrauchbar im Zeughause.
An fertiger Munition, so wie an losem Pulver und Eisen-Munition, waren sehr bedeutende Vorräthe vorhanden, die groß-
1) s. den Plan XVIII. von Breslau.