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Detaschement mitgegebene Ingenieur-Offizier den Platz rekognoszirteund ihn in einem Zustande fand, der einen gewaltsamen Angriffwohl gestattete. Da indessen die Truppen des Korps in Bezugauf ihre Tüchtigkeit zu wenig gekannt waren, um ihnen ein sol-ches immer noch gewagtes Unternehmen anzuvertrauen, so ver-langte er nur den Bau von 5 — 6 Batterien zu 8 —10 Ge-schützen, besonders Wurfgeschütz, um Werke und Stadt zu be-schießen.
Um 11 Uhr, nach der Kanonade, wurde aufs Neue par-lamentirt, unter Mittheilung, daß Stettin und Küstrin gefallenund die preußische Armee zertrümmert sei.
Bis zum 10. setzte der Feind in ähnlicher Weise sein schwa-ches Feuer fort, ohne der Stadt besonder» Schaden zuzufügen.
Sobald Jerome den Bericht des Generals Lefebvre erhaltenhatte, traf er alle Anordnungen, um nun in Schlesien einzurücken.Die Division Deroy mußte am 0. November von Krossen nachGlogau vorrücken, um am 10. mit der Brigade Raglowich denPlatz auf dem linken Ufer, mit der Brigade Siebein auf demrechten Ufer einzuschlicßen. Die württembergische Division gingebenfalls am 9. bei Krossen über die Oder, um vorwärts vonZüllichau aufgestellt zu werden, und sich links mit dem Davout-schen Korps bei Posen, rechts mit der Brigade Siebein vor Glo-gau durch Patrouillen und Posten in Verbindung zu erhalten.Die Division Wrede, unter dem Befehl deö Generals GrafenMinucci, ging auf Grüneberg, wohin auch das Hauptquartierverlegt wurde. Eine Pontonbrücke bei Tschicherzig sicherte dieVerbindung zwischen Grüneberg und Züllichau; die Kavalleriewurde auf die Straßen von Glogau und von Breslau nach Po-sen und Warschau geworfen, um die Verbindungen zu unterbre-chen, Kuriere aufzufangen re-
Am 11- November arbeiteten die Bayern auf dem linkenUfer an Deckungen zu sechs Batterien, und am 12. Abends trafnoch die Artillerie der Division Wrede von Grüneberg vor Glo-gau ein. Um Mitternacht wurden die Geschütze in diese Erd-Auf-würfe eingeführt, und zwar jeder, mit Ausnahme der BatterieNr. 5, durch -1 Kanonen und 2 Haubitzen armirt; die genannte