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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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dieses Werkes; die Kavallerie und die Jäger wurden zum Pa-trouilliren der verlassenen Außenwerke benutzt. Die Bürger ver-sahen den Dienst in der Stadt.

Der König hatte den General-Lieutenant Reinhart zumVice-Gouverncur von Glogau ernannt; war derselbe erst am30. Oktober daselbst eingetroffen. Der General-Major Marwitzwar Kommandant der Stadt, der Major Lichtenberg Artillerie-,und der Hauptmann Moritz Ingenieur-Offizier vom Platz.

Seit dem 30. Oktober war man in Glogau darauf vorbe-reitet, daß baversche Truppen nach Schlesien bestimmt seien. Am7. Nov. Nachmittags 2 Uhr brachten reitende Boten aus den be-nachbarten Dörfern die Meldung, daß der Feind im Anmarschsei, und um 3^ Uhr rückten die Fuß- und reitenden Jäger unddie Kavallerie in der Richtung auf Herrendorf zur Rekognoszirungaus. Die Wälle wurden besetzt. Es war dies Detaschementwenige tausend Schritt von den Werken entfernt, als es bereitsauf zahlreiche Trupps feindlicher Kavallerie stieß, und sich nachdem Verlust von 4 Gefangenen nach der Festung zurückziehenmußte.

Der General Lefebvre rückte mit der Kavallerie in Regi-ments-Echelons gegen das Glacis vor, während die leichte Bat-terie am evangelischen Kirchhof ihr Feuer eröffnete und einigeGranaten nach der Stadt warf. Das Kartätschfeuer von denWerken wies die bayersche Kavallerie gegen Prostau zurück undbegnügte man sich, die Festung auf beiden Ufern zn umschließenund durch zwei Parlamentairs aufzufordern. Der Gouverneurwies die Anträge zurück. Der General Lefebvre erkannte bald,daß er mit der Kavallerie allein nichts ausrichten würde, und be-richtete sofort nach dem Hauptquartier über den Erfolg seinerSendung, jedoch benutzte er die Nacht, um durch zusammenge-brachte Landleute zwei Erdaufwürfe zur Deckung der mitgeführtenGeschütze arbeiten zn lassen. I

Am Morgen des 8. Novembers um 6 Uhr wurde die Ka-nonade gegen die Festung fortgesetzt, während welcher der dem

1) später Batterie Nr. 4 und 5 genannt.

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