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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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Batterie erhielt nur 2 Kanonen und 1 Haubitze. Auf dem rech-ten Ufer waren nur ^ bayersche Batterie und eine herbeigeführtewürttembergische Batterie, oder 9 Geschütze, hinter dem Dammlinks vor Zerbau aufgestellt worden.

Von Seiten der Besatzung wurden alle Arbeiten, Ausfälle rc.,welche Gelegenheit zur Desertion geben konnten, eingestellt, da dieVerluste durch Neberläufer die Besatzung sehr bald auss Acußerstegeschwächt haben würden.

Am l-i, um 4 Uhr Morgens eroffnete der Feind auf bei-den Ufern sein Feuer, obgleich die Dunkelheit nur eine Richtungnach dem Feuer der Festungsbatterien gestattete, die mit Lebhaf-tigkeit antworteten. Die Stadt brannte an dreizehn verschiedenenOrten, doch wurde überall bald gelöscht. Bei Tage rückten einigefeindliche Geschütze bis nahe an das Glacis, um durch ihr Kar-tätschfeuer die Besatzung von den Wällen zu vertreiben, wurdenindessen bald durch das Feuer der Festung hinter ihre Deckungenzurückgetrieben." Während dieser Kanonade zündete der Feind denbeim Schießhause ein Gehöft nahe unterhalb der Stadt ander Oder stehenden Holzvorrath von 10 15,000 Klafternan mehreren Orten an.

Gleich nach Beendigung des Feuers zog der Feind seineArtillerie aus den Deckungen zurück und besetzte dieselben nur durchJnsanteriepikets; Posten wurden vorgeschoben, und stärkere Jn-fanterie-Detaschements mit leichter Artillerie außer Kanonenschuß-weite aufgestellt. Nach diesen Anordnungen wurde der GeneralLefebvre, in Begleitung eines bayerschen Offiziers, als Parlamentairnach der Festung gesandt, um diese im Namen Jerome's, dersein Hauptquartier nach Ziebern bei Glogau verlegt hatte, zumdritten- und letztenmal aufzufordern. Der Gouverneur antwor-tete, nach französischen Angaben, daß er die Unmöglichkeit erkenne,sich zu vertheidigen, und daß er sofort einen Kriegsrath zusam-menberufen und diesem die Kapitulationspunkte vorlegen werde;zugleich verlangte er eine schriftliche Aufforderung, die ihm als-bald zu Dheil wurde. Der Kriegsrath trat zusammen, doch trotzder Angaben des Artillerie-Offiziers vom Platz über die schlechteLaffetirung und mangelhafte Bedienung der Geschütze wurde die