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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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Die Festung Glogau') zählte am Tage der Berennung anbrauchbaren Mannschaften:

Die 3. Musketierbataillone von vac. Grevenitz, Tschepe undZastrow nach Einstellung mehrerer Ranzionirter 2388 M-

ein Kommando des Jnfanterie-Regts Zeuge . . 88 -

4 Jnvaliden-Kompagnien. 235 -

Artillerie.. 358 -

Grenzjäger. 91 -

Mineurs. 16 -

berittene Kavallerie von mehreren Depots. . . 52 -

zusammen 3228 M-

von denen der größere Theil aus Polen bestand, die nur die ersteGelegenheit abwarteten, um zum Feinde übergehen zu können,

An Geschütz befanden sich 124 Stück auf den Wällen; eSfehlte weder an Munition noch an Proviant, um eine langwie-rige Belagerung zu bestehen; auch die Bürger hatten sich, trotzder Kürze der Zeit, möglichst mit Lebensmitteln versehen. DiePallisadirung hatte bei aller Thätigkeit nicht vollendet werden kön-nen; es war nur gelungen, die schwächsten Stellen zu sichern,doch arbeitete man noch während der Berennung mit Anstren-gung. Die Masse der Außenwerke hatte man aufgegeben, undsich mehr auf den Hauptwall zur Bertheidigung beschränkt, indemdie Besatzung zu schwach und zu unsicher, die Zahl der Geschützezu gering schien, zugleich die Außenwerke so niedrig waren, daßsie nur genüge Vertheiöigungsfähigkeit besaßen, und bei der Un-möglichkeit sie zu pallisadiren, nur die Desertion begünstigt habenwürden.

Das sicherste Bataillon der Besatzung, das Bataillon von Gre-venitz, besetzte die schwächsten Stellen des Hauptwalles auf demlinken Oder-Ufer, den Rest desselben das minder sichere Bataillonvon Tschepe, und das schlechteste Bataillon von Zastrow das Dom-Retranchement auf dem rechten Oder-Ufer; ein Kommando derbesten Invaliden hielt die Sternschanze, am obern Anschluß derFestung an die Oder, der Rest der Invaliden besetzte die Kehle

1) s. Plan XVII.