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Infanterie, 3241 Mann Kavallerie und 1055 Mann Artillerie,oder 22,946 Mann.
Die Division Wrede war aus Franken über Schleiz undPlauen am 25. Oktober in Dresden eingetroffen und von dortam 30. über Hoyerswerda, Kottbus, Peiz und Guben auf Kros-sen in Marsch gesetzt worden, welchen Ort sie am 4. Novembererreichte.
Die Division Deroy, am 21. Oktober in Bayreuth ange-langt, erreichte Dresden am 2. November, nachdem sie vor derPlassenburg das 13. Infanterie-Regiment durch das 6. Regimentabgelöst hatte. Am 3- brach sie bereits von Dresden wieder ausund erreichte Krossen am 7. November.
Das württembergische Kontingent erreichte von Ellwangenher Dresden am 3. und Krossen am 8. November, so daß andiesem Tage das Korps vereinigt war.
Aus Befehl Napoleons wurde die Kavallerie in 3 Brigadengetheilt, und zwar unter dem bayerschen General-M. Mezzanellidas 1. Chevaurlegers- und 1. Dragoner-Regiment, unter demGeneral und Adjutanten Jerome's Lefebvre-Desnouettes das 2.und 3. Chevaurlegers- und 2. Dragoner-Regiment, und unterdem französischen General Montbrun, den Napolen zum Korpssandte, die 3 württembergischen Kavallerie-Regimenter.
Napoleon hatte frühzeitig gewünscht, sich der Festung Glogauschnell zu bemächtigen, weil dieselbe neben Stettin und Küstrindie Basirung auf die Oder beim weitern Vordringen über dieWeichsel vollendete, und mit dem Besitz von Glogau eine geradeVerbindung aus dem südlichen Deutschland über Dresden nachSüdpreußen eröffnet wurde. Bereits am 6. November war zudem Ende der General Lefebvre mit seiner Brigade und einerleichten Batterie auf dem linken Oder-Ufer gegen Glogau inMarsch gesetzt worden, um durch das überraschende Auftretendieser Kavallerie den Kommandanten zur Uebergabe zu bewegen,wie dies bei Erfurt und Stettin so trefflich geglückt war. ZweiSchwadronen Chevaurlegers gingen bei Neusalz auf das rechteOder-Ufer, um am 7. November die Festung auf beiden Ufernberennen zu können.
IV.
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