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Als dies Schreiben einging, war an einen Widerstand nichkmehr zu denken, und als daher die Franzosen vorrückten, fandensie die Thore unbesetzt und nahmen sogleich die Festung in Besitz.Die noch in Hameln befindlichen Soldaten wurden aufgegriffen,in eine Kirche gesperrt und später nach Rinteln abgeführt. DenDragonern, Husaren, Füsilieren und Jägern, die sich in den we-nigen kleinen Gefechten immer gleich tüchtig gezeigt hatten, undder Kompagnie des Hauptmannö Hitler vom Regmt. Lettow, diebis zum Einrücken der Franzosen auf ihrem Posten verblieben war,gewährte der General Savary, um ihnen seine Achtung zu be-zeigen, und besonders den Generalen zum Hohne, daß sie mitPässen in ihre Heimath gehen konnten. Im Ganzen wurden vonder 9—10,000 Mann starken Garnison etwa 600 Mann kriegs-gefangen, obgleich der Bericht des Generals Savary von 6000 M.spricht. Von den Offizieren der Garnison hatten nur wenige ihreRettung versucht, um die Armee in Preußen oder Schlesien zuerreichen; im Gegentheil hatten sich mehrere ausgesprochen, daßsie es unter ihrer Würde hielten, ohne Waffen und verkleidet zuentfliehen. Der General Savary ließ noch am 21. mehrere Of-fiziere, welche ihm als solche bezeichnet worden waren, die sich amlautesten gegen die Kapitulation erklärt hätten, arretiren, so unteranderen die Lieutenants Rhade und Malachowski, doch wurdensie am folgenden Tage wieder entlassen und gleich den andernOffizieren behandelt.
Der Kommandant und der General Lecog hatten noch am21. die Löhnung für Dezember und an Offiziere und Soldateneiniger Truppentheile auch für den Januar auszahlen lassen;einige Offiziere erhielten sogar die Löhnung für ein ganzes Jahr,wenn sie es besonders bedurften, oder nach der Ansicht der Ge-nerale sich ausgezeichnet hatten. Einige Fünfzig Tausend Thalcr,als den Rest der Kassen, rettete der General Lecog, unterstütztevon demselben aus seinem spätem Aufenthalt Köthen noch armeOffiziere und bezog daraus sein Gehalt, so daß er 1807 noch16,514 Nthlr. ablieferte.
Der General Savary erpreßte, um sein mündlich gegebenesVersprecheil der Auszahlung von Reisegeld, zu lösen, von der