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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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wüßten, sandle aber sogleich einen Offizier seines Gefolges ab,worauf der Feind sich auch zurückzog.

Der General Lecoq hielt sich verpflichtet, für die unter sei-nem Befehl stehenden Truppen einen freien Abzug, zur Armee desKönigs annehmen zu müssen; indessen, ohne daß sich der Kom-mandant dieser Kapitulation anschlösse, wollte der General Loisonauf nichts eingehen. Der General Schöler berief deshalb alleGenerale und Kommandeure, mit Ausnahme des Obersten Caprivi,zu sich, und befragte sie um ihre Ansicht über die gemachten Bor-schläge. In einem, von Allen unterschriebenen Protokolle, wurdeeinstimmig ausgesprochen, daß der freie Abzug anzunchmen sei,da unter den obwaltenden Verhältnissen dem Könige ein Korpsvon t>000 Mann lieber sein müsse, als die Behauptung einer soentlegenen Festung, die in 2 Monaten spätestens doch fallen müsse;jedoch sei vor Abschließung der Kapitulation ein Offizier nach derElbe zu schicken, um sich von der Wahrheit der angegebenen Um-stände zu überzeugen. Diese letztere Bedingung wurde vom Ge-neral Lecoq gestellt.

Der Oberst-Lieutenant Hamelberg vom Regmt. Hagken wurdeam Abend mit seinem Adjutanten und mit dem Adjutanten desGenerals Lecoq, Lieut. Below, nach Aerzen zu dem König vonHolland gesandt, um den Entwurf zur Kapitulation zu bearbeiten.Er wurde sehr freundlich empfangen; der König genehmigte denHauptpunkt: daß die Garnison sich auf dem nächsten Wege zurArmee des Königs begeben könne; verwies aber wegen der De-tails an den General Loison und den Obersten Brüne. Es gabviel Hin- und Herreden, und die Unterhandlungen zerschlugensich ganz, als man feindlicher Seitö verweigerte, die halbe reit.Batterie mit in die Kapitulation einzuschließen, da sie der Gene-ral Loison zum Festungsmaterial gerechnet wissen wollte. DerKönig von Holland ließ indessen den Oberstlieut. Hamelberg wie-derum zu sich rufen und bewilligte nach einigem Sträuben auchden Abmarsch der Batterie, verlangte dagegen, daß die Offiziereauf dem Marsche nicht bei den Truppen bleiben sollten. Als derOberstlieut. hierauf nicht eingiug, verlangte der König, daß dieStabs-Offiziere nicht mit den Truppen marschiren sollten, und als