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arbeite, daß aber keine Hoffnung sei, mit dieser Arbeit vor Tages-anbruch zu Stande zu kommen.
Der General schickte nunmehr an alle Truppen Offiziere mitdem Befehl, stehen zu bleiben und nicht ans den Feind zu schie-ßen, und ließ dann dem Großherzog von Berg auf die ergan-gene Aufforderung erwiedern, daß er mit dem M. Bernadette,mit dem er sich bereits seit 8 Tagen schlage, in Unterhandlungengetreten sei, daß er seine Truppen habe Halt machen lassen, nndihn ersuche, mit den seinigen ein Gleiches zu thun.
Mit Tagesanbruch des 7. meldeten die Feldwachen den An-marsch des Feindes. Der General Blücher schickte einen Offizierentgegen, um anzuzeigeu, daß man in Unterhandlungen stehe.Der Führer der feindlichen Avantgarde behauptete indessen, denBefehl znm Angriff zu haben. Der preußische Offizier ließ sichzu den Generalen Tilly und Rivaud führen, welche den Angriffnur einstelleu wollten, wenn der General Blücher gleich kapitulire,indem der M- Bernadotte folgende Bedingungen anböte: dieWaffen niederzulegen und sich kriegsgefaugcn zu ergeben, dagegenalles Eigenthum zu behalten. Beide Generale wurden nach Rat-kau geführt, wo sie dem General Blücher die Unmöglichkeit vor-stellten, länger gegen 80,000 Mann zu widerstehen. Der Hanpt-mann Müffling mußte nun eine Kapitulation anfsetzen, welche imEingang sagte: „Da es dem General Blücher an Brod, Fourageund Munition fehlt, so nimmt er die Kapitulation an, die ihmder Marschall Prinz von Ponte-Corvv hat anbieten lassen." Diebeiden französischen Generale begaben sich mit dem Kapitulations-Entwurf nach dem Felde vorwärts Ratkau, wo sich der M- Ber-nadotte befinden sollte, kamen aber bald zurück und bemerkten,daß sie den Großherzog von Berg dajelbst getroffen hätten, unddies eine Abänderung nothwendig mache, da alle 3 Korps an demglücklichen Resultate Theil genommen; auch habe der Großherzoggeäußert, daß es nicht gebräuchlich sei, in Kapitulationen dieUrsache aufzuführen, warum man sie cingegangen. Der GeneralBlücher erklärte indessen, daß eS zu seiner eigenen und der Ehredes Korps uöthig sei, daß mau die Gründe erfahre, die ihn zurKapitulation bestimmten, und der Hauptmann Müffling bedeutete