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4 von Allen, mit Ausnahme des Lieutenants Barneckow von Köh-
^ ler-Husareu, die Zustimmung zur Kapitulation; dieser Offizier er-
^ klärte indessen, es sei eine Schande, er kapitulire nie. Der Major
^ Ende befahl in Folge dieser letzten Erklärung den Angriff, doch
>« nun änderte der genannte Offizier um so mehr seine Ansicht, als
per Lieutenant Hirschfeld des Regiments den vergeblichen Versuchv« gemacht hatte, durch das Dänische zu entkommen, indem er von
M den Dänen zurückgewiesen worden war. Das Feuer der reit,
ch Artillerie ward eingestellt und ein Offizier mit einem Trompeter
!chl vorgesaudt, und zum Obersten Ricaud, Adjutanten des M. Soult,
m geführt, der den Major Ende hinter Krempelsdorf zum Großherzog
tte von Berg, dem M Bernadotte und M. Soult brachte. Die
ch Kapitulation wurde bald abgeschlossen und dem Feinde noch etwa
uf 360 Pferde und 4 reit. Geschütze übergeben, nachdem sich noch
>- die bei Hambergen aufgestellte Schwadron herangezogen hatte,
j- Der Major Witzleben, der die Brücke bei Moisling bereits
h zum Theil zerstört hatte, wurde durch die bei Krumeß und Krons-
a voer übergegangeue feindliche Kavallerie in dieser Arbeit gestört,
und bald darauf auch durch feindliche Infanterie angegriffen., Nachdem der Major sich einige Zeit gewehrt hatte, trat er zwar
nach erhaltener Benachrichtigung von der Wegnahme von Lübecke den Rückzug unverfolgt au; doch als ihm der Wegweiser ent-
, wischt und er nach der Thurmspitze des ihm bezeichnten, hinter
. dem Walde liegenden Dorfes querfeldein marschirte, gerieth er
bald in ein mit Gräben durchschnittenes Terrain, in welchem erdie bei sich habenden Bataillons-Geschütze nicht fortbringen konnte,lim die Geschütze nicht im Stich zu lassen, blieb dem Majornichts übrig, als nach der Lübecker Landstraße zurückzukehren, um,die Stadt rechts lassend, den Rückzug weiter fortzusetzen. Aufdiesem Marsch wurde er unerwartet von einer Gartenmauer zurLinken her von einer ansehnlichen feindlichen Infanterie-Masseund in der Front von Kavallerie angegriffen, und bevor die Ge-schütze noch abprotzen konnten, überwältigt. Die 4 Kompagnienwaren noch 9 Offiziere 1.36 Mann stark.
Die Schwadron des Rittmeisters Usedom, die bei Hamsfeldez gestanden harre, kam erst in der Gegend von Krempelsdorf an,