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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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und der Oberst Scharnhorst beritten die wichtigsten Posten, undkamen zuerst nach dem Burgthor, wo man einen Theil der Ar-tillerie höchst unzweckmäßig ausgestellt fand. Der General befahldem Obersten Scharnhorst, die zweckmäßigere Aufstellung der Ge-schütze anzuordnen.

Vor dem innern Burgthor, über welchem ein alter Thurmstand, befand sich ein 2^ hoher gemauerter Halbzirkel, auf wel-chem von 12 zu >2 Fuß steinerne Pfeiler mit einem hölzernenGitter verbunden aufgeführt waren. In diesen Halbkreis ließder Oberst Scharnhorst die < 12 psündige Batterie Kühne-mann II. und 2 ^ l> psündige Batterie Thadden mit der Anwei-sung aufstellen, die Wagen, Pferde und Protzen innerhalb desThores gleich rechts hinter der Mauer zu placiren. Auf denzwischen der Trave und dem Burgthor noch bestehenden Walltheilsollten 2 Kanonen gebracht, und nach den Umständen auch hinterdem eigentlichen Eingang am Burgthor postirt werden, damitwenn Alles verloren ginge, der Feind doch nicht ins Thor drin-gen, und das Feuer dieser Geschütze, im Verein mit dem der In-fanterie in den Häusern an der Stadtmauer, ihn wieder zurücktreiben könnte; die Munition sollte in den kleinen, hinter denGeschützen stehenden Häusern, in den Munitionstaschen und nebendem Geschütz uiedergelegt werden. Gleichzeitig wurde die andere^ 6psündige Batterie Thadden, unter dem Lieut. Richter, aufdas links anliegende Bastion Bellevue geschickt, welches Bastionganz geeignet war, die kräftigste Seitenvertheidigung für dasBurgthor zu bilden. Auf dieses Bastion wurde zugleich auf Be-fehl des Generals Blücher das 1. Bataillon Oels mit den bei-den Bataillonöka»onen geschickt. Ferner soll der General befohlenhaben, daß die Linien-Jnfanterie das Thor selbst besetzen und sol-ches auf das Aeußerste vertheidigen solle, indem der Herzog vonBraunschweig-Oels Vas 2. Bataillon seines Regiments vor dasThor geführt und quer über die Straße nach Herrenburg aufge-stellt hatte. Die leichten Truppen konnten, nach der Acußerungdes Generals, so lange es ohne Gefahr zulässig sei, vor demThore bleiben, dann aber sich hinter der Linien-Jnfanterie zurVertheidigung des Thores setzen.