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den Wald zurückgeworfen und weit in demselben verfolgt. DerVerlust des Feindes war sehr beträchtlich und belief sich nach dereigenen Angabe auf 100 Man«. Der General Treilhard, derdie leichte Kavallerie des M. Lannes führte, war verwundet. Vondem Regiment Blücher-Husaren waren der Lieutenant Behrens und5> Mann geblieben, 2 Offiziere und einige 20 Mann verwundet,1 Offizier gefangen; einige 30 Beutepferde wurden mitgenommen.Es hatte wohl die Kavallerie der Marschälle Bernadotte und Lan-nes vereinigt gegenüber gestanden. Der Weitermarsch auf Boitzen-burg ging nur langsam von Statten; die Leute waren zu erschöpft.Das Korps kam daher auch erst gegen Abend bei Hardenbeck vorBoitzenburg an. Das Städtchen war vom Feinde besetzt. DerGeneral Blücher hatte bereits vom Fürsten Hohenlohe die Mit-theiluug erhalten, daß er über Schönermark aus Prenzlau mar-schire, weil er Boitzenburg besetzt gefunden habe; er rathe demGeneral ein Gleiches zu thun- Der General urtheilte nicht gleich-mäßig; jede Stunde war ihm von unendlichem Werth, um dieVereinigung mit dem Fürsten zu bewerkstelligen, also auch jederUmweg gefährlich; auch glaubte er, der Feind werde nicht gerademit einem Korps in Boitzenburg stehen. Er entschloß sich daheranzugreifen, den Feind hinauszuwcrfen und sich den nächsten Wegauf Prenzlau zu öffnen. Sobald das Korps vorrückte, räumteder Feind den Ort. Der General ließ daS Regiment Usedom-Husaren sogleich durch die Stadt auf Berkholz Vorgehen, um sichdort festzusetzen und zugleich Futter zu suchen. Die übrigen Trup-pen bivouakirten, um einige Stunden zu ruhen und sich mit Fut-ter und Lebensmitteln zu versehen; die Arriergarde blieb bei Ro-senow und Thomsdorf.
DaS Regiment Usedom ließ melden: cs könne nicht in dieihm angewiesenen Dörfer rücken, weil sie vom Feinde besetzt wä-ren. Es erhielt den Befehl, sich hineinzuschlagen, weil es Futterhaben müsse. Nun drangen die Husaren in Berkholz ein, war-fen die Franzosen hinaus und machten 32 Gefangene.
Am 29. um 3 Uhr Morgens stand das Korvs wieder zumAbmarsch bereit. Ein dichter Nebel lag auf der Gegend als dieAvantgarde aufbrach; doch unmittelbar darauf wurden dem Ge-