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taillon Sack und eine Kompagnie des Regiments Treuenfels. DieGrenadiere waren mit dem Oberst-Lieutenant Prittwitz am 26.von Lindow zur Bedeckung der Kriegskasse abmarschirt, und zurAbhaltung eines dringend nothwendigen Ruhetages in Anklamverblieben, nachdem der Oberst-Lieutenant am 29. die Einschiffungder Kriegskasse bewerkstelligt hatte. Die Kompagnie von Treuen-fels gehörte zur Bedeckung der Bagage, die unter dem MajorLangwerth von Genthin abgegangen war. Der General Bila I.ließ noch in der Nacht zum 3l. die mitgebrachten Kassen undArchive unter Führung des Hauptmanns Heyden nach Usedomeinschiffen, um nach Kolberg oder Danzig zu gehen. Mit derInfanterie verblieb er in der Stadt; die 120 Pferde von Bailliodzwurden in Görke, auf der Straße nach Demmin untergebracht,wo bereits das Depot des Leib-Kürassier-Regiments und einDetaschement von Hertzberg-Dragonern unter dem Lieutenantv. d. Gröben stand.
Mit Tagesanbruch defilirte der General Bila II. durch An-klam und stellte sich jenseits der Stadt auf.
Nachdem so die Vereinigung beider Generale Bila stattge-funden, und die Nachrichten vom Anrücken des Feindes sich ver-mehrt hatten, ließ der General Bila I. am 3l. Morgens die inAnklam anwesenden Truppen antreten, die Bagage aber nachPinnow abgehen, damit diese übergesetzt Ware, bevor die Truppeneinträfen. Der Major Nostitz von vac. Grävenitz ging vorauszur Einrichtung der Fähranstalten. Seinem Bruder überließes der General, bei Wolgast die Peene zu passiren und dahinebenfalls einen Offizier vorauszuschicken.
Um 7 Uhr Morgens verließ der General Bila I. Anklamund sandte nun erst eine Ordonnanz zum Rittmeister Hitler nachGörke mit dem Befehl, durch Anklam zu marschiren. In die-sem Augenblick erschien aber auch der Feind vor Anklam undder Hauptmann Poyda mit der in der Stadt zurückgebliebe-nen Arriergarde hatte kaum so viel Zeit, die Peenebrücke auf-zuziehen.
Es war die Dragoner-Brigade Becker, die den beiden Ge-neralen Bila gegenüber erschien. Da die Franzosen keine Ge-ll. 15