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dort den Paß von Pasewalk zn gewinnen. Vor Straßburg stie-ßen die vom Obersten Schubärt abgekommenen Kürassiere vomRegiment Quitzow unter dem Obersten Heiligenstädt, und weiter-hin ein Trupp vom Leib-Karabinier-Regiment zu ihm, und mitdieser gesummten Kavallerie marschirte er nach kurzer Ruhe beiStraßburg, Pasewalk rechts lassend, auf Torgelow — 2 Meilenunterhalb — wo er die Ucker überschritt, von dort bei Jägerbrücküber die Randau, durch die große Waldung nach Ahlbeck undFalkenwalde — 1,1 Meilen nördlich von Stettin — ging, unddaselbst am 29. Nachmittags eintraf, so daß er in etwa 30 Stun-den mit den bereits aufs Aeußerste ermüdeten Pferden noch 10Meilen zurückgelegt hatte. Da nothwendig geruht werden mußte,so schickte der General den Lieutenant Falkenhausen II, von Bila-Husaren nach Stettin, um dem Fürsten Hohenlohe, den er da-selbst erwartete, Bericht zu erstatten. Der Lieutenant kehrte baldmit der Nachricht zurück, daß der Fürst Hohenlohe bei Prenzlaukapitnlirt habe, daß der Gouverneur von Stettin in Unterhand-lungen mit dem Feinde begriffen sei, und ihm erklärt habe, denGeneral Bila nicht mehr in die Festung lassen zu können, ihmdaher rathe, sich nach Schwedisch-Pommern zu wenden.
In der Nacht zum 30. brach der General somit von Fal-kenwalde in der Absicht auf, sich längs des Haffs und dann inder Richtung auf Demmin zu halten, um sich wo möglich mitdem General Blücher zu vereinigen, von dem man gar keine Nach-richt hatte. So gelangte er nach Uckermünde, ohne das Geringstevon dem genannten General erfahren zu können, wohl aber er-fuhr er, daß der Feind bereits Fcrdinandshos — auf der Straßevon Pasewalk nach Anklam — besetzt habe. Der General mar-ichirte daher sogleich weiter auf Bargischow — ,, Meile südöstlichvon Anklam — um die naheliegende sogenannte Auklamcr-Fährezum Ucbersetzen nach der Insel Usedom zu benutzen. Am 30. Abends
7 Uhr traf er in Bargischow nach einem Marsch von guten
8 Meilen ein, ans welchem er nur aus eine kleine französischePatrouille gestoßen war. Man fand die Anklamer-Fähre bereitsnach der Pinnower-Fähre jenseits der Peene abgeführt. Nachkurzer Rast, bei der man Gelegenheit hatte, den durch Unglücks-