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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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220
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Sobald Stettin über war, traf der Großherzog von Bergalle Veranstaltungen, die Kolonnen, welche suchen würden, Stet-tin durch ein Ausbiegen nach Norden zu erreichen, von der Oderabzuschneiden, bevor sie noch von dem Fall des Platzes unterrich-tet sein und eine andere Richtung einschlagen konnten. Er eiltedaher mit der Dragoner-Division Grouchy und der Infanterie-Division Süchet noch am 30. von Löeknitz nach Pasewalk, vonwo die bereits dahin vorausgegangene Dragoner-Brigade Beckersogleich nach Anklam in Bewegung gesetzt wurde. Der GeneralLasalle wurde auf Uckermünde dirigirt; die Division Gazan unddie Artillerie deS Korps von Lannes rückten auf Stettin-

Als der Großherzog unterrichtet wurde, daß der GeneralBlücher ausgebogen war, um das Mecklenburgische zu erreichen,ging er am 31. mit der bei sich habenden Kavallerie von Pase-walk auf Friedland, während die Infanterie-Division Süchet, diezu den zu erwartenden Begebenheiten nicht verwendbar erschien,nach Stettin zum Gros des Korps von Lannes zurückkehrte.

Kapitulation bei Anklam am 1. November.

Wir haben den General Bila II. verlassen, wie er am 2^.Morgens wider Vermuthen aus die Queue der Kolonne des Für-sten Hohenlohe bei Schönermark in dem Augenblick gestoßen war,als dieser sich nach Prenzlau in Marsch gesetzt hatte, wie die Er-schöpfung von Menschen und Pferden ihn indessen abgehaltenhatte, dem Fürsten unmittelbar zu folgen. Als der General nacheiniger Ruhe endlich wieder ansbrach, hörte er die Kanonade beiPrenzlau und entdeckte zugleich französische Kavallerie und Artilleriein seiner rechten Flanke; wahrscheinlich die Brigade des GeneralsMilhaud. Der General Bila schloß aus Allem, daß die Arrier-garde des Fürsten bereits mit einem Feind handgemein gewordensei, der auf der Templiner Straße vorgegangen, und glaubte da-her den Weg auf Prenzlau vermeiden zu müssen, da der Zustandder Pferde ein Gefecht nicht wüuschenswerth machen konnte. Errichtete somit den Marsch mehr links auf Straßburg, um von