mit dem General Bila vereinigte; der andere Theil, der von demObersten Schubärt gesammelt und später verjagt worden, entkamglücklich nach Pasewalk und Stettin.
Der Hanptmann Steinwehr, mit den aus der Schlacht beiJena geretteten Pferden seiner Batterie, war der Hauptkolonnegefolgt, hatte aber, sobald er sah, daß bei Prenzlau nicht mehrdurchzukommen war, sich auf Pasewalk und von dort auf Jasenitzgewandt, wo er über das Papenwasser gesetzt wurde, und so glück-lich entkam. —
Von den französischen Truppen wurde nach der Kapitulationvon Prenzlau der General Milhaud mit dem 13. Chasseur- und9. Dragoner-Regmt. in die Richtung von Pasewalk vorgeschoben,um den preußischen Truppen, welche daselbst übergegangen waren,den Rückzug abzuschneiden; der General Lasalle ging auf Löcknitz,um schleunigst das Defilee über die Randow zu besetzen; der Ge-neral Beaumout eskvrtirte die Kriegsgefangenen in 2 Kolonnen;der Rest der Kavallerie verblieb am 28. bei Prenzlau, wohin amAbend eine Abtheilung des Lannes'scheu KorpS gelangte, die denOrt plünderte.
Cs wird nothwendig zu sehen, wie es am 28. zwischen Prenz-lau und Stettin aussah.
Am 27. Nachmittags erhielt der Major Knesebeck, der bereitsStettin erreicht hatte, daselbst die Nachricht von dem unglücklichenGefecht bei Zehdenick. Er erachtete zur Aufnahme der Hohen-loheschen Truppen und zur mehreren Deckung der Festung dieBesetzung der Randau und Welse für nothwendig, und bewirktees, daß der Rittmeister Zielen, der noch mit dem Depot von Ru-dorf-Husaren in Schwedt stand, den Befehl erhielt, sich über dieWelse zurückzuziehen, die Uebergänge bei Stendel, Neumühle,Blumenhagen und Vierraden zu zerstören und zu beobachten undnach Stettin zu berichten. Ferner vermittelte der Major Knesebeck,daß eine Kompagnie vom 3. Bataill. des Regmts. Kunheim,50 Schützen und 2 Kanonen befehligt wurden, unter dem MajorHecklau den Paß von Löcknitz zu besetzen; doch da man in derFestung keine mobile Geschütze hatte, es auch an Artilleristen fehlte,so konnte das Kommando erst am 28. um 9 Uhr Morgens von