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einige 30 Dragoner wurden außer Gefecht gesetzt; die Nebrigenbogen sich hinter die Hälse ihrer Pferde, wandten links und jagtendavon. Nun hatte der Prinz Alles bei den Leuten gewonnen;sie schienen ganz erstaunt über den guten Erfolg einer Sache, diesie so oft auf dem Exerzierplatz geübt, und immer nur als einenSpaß betrachtet hatten; ja, als ein feindlicher Dragoner, der dichtvor dem Bataillone zusammengestürzt war, sich unter seinem todtenPferde hervorarbeitete und eiligst davon lief, machte der Kontrastdieser ängstlichen Flucht mit dem wilden Ansehen dieses gehelmtenMannes einen solchen Eindruck auf die Leute, daß ein allgemei-nes Gelächter entstand.
Das Bataillon setzte den Marsch fort. ES dauerte nichtlange, so erfolgte ein zweiter Anfall des 16. Dragoner-Regmts.,der gleicherweise abgewiesen wurde. Es bog rechts auS und hatteebenfalls einige Offiziere und über 20 Dragoner verwundet.
Als der Marsch aufs Neue angetreten wurde, fand man den-selben durch einige Schwadronen gesperrt, und der Rest umgabdas Bataillon in io großer Nähe, daß man keinen Augenblick vorneuen Anfällen sicher war. Es wurde Halt gemacht, und diewenigen noch vorhandenen Schützen vorgezogeu, die nun in diedichten Schwadronen hineinschossen. Dies wirkte auf der Stelle.Die Kavallerie machte auf allen Seiten Platz; der Weg war freiund der Marsch wurde fortgesetzt.
Bei einem Dorfe, vielleicht bei Ellingen, wo mehrere Heckenund Gräben waren, saßen einige feindliche Dragoner ab, undverwundeten mit ihren Karabinern einige Grenadiere.
Zu dieser Zeit traf der General Beaumont mit dem 21. Dra-goner-Regmt. ein. Er befahl, daß die Eliten-Kompagnie des Re-giments den ersten Angriff unternehmen, die andern Kompagniendenselben in geschlossener Kolonne unterstützen sollten. Die Eliten-Kompagnie zerstiebte rechts und links vor dem nahen Feuer derGrenadiere, und die rasch nachfolgenden Angriffe der Kolonnehatten keinen bessern Erfolg. Der General Beaumont sah, daßdie Kavallerie gegen das kleine Quarree nichts ausrichten würde,und bequemte sich, seine Artillerie abzuwarten.