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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
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nition blieb anS- Die Ingenieurs hatten den Befehl, die Stadt-umwallung, mit Benutzung des nassen Grabens, in'Bertheidignngs-stand zu setzen, und die beiden Ansgänge gegen einen Handstreichzu sichern. Ebenso wurde für das Ravitaillemcnt der CitadelleSorge getragen. Am 20. wurden Fuhren und Arbeiter ausge-schrieben, um an die Herstellung der Stadtbefestignng zu gehen,und da es an Kavallerie fehlte, so wurde von den Forstoffiziantender Umgegend und durch die nnterhabcnden Jäger der Vorposten-dienst versehen. Als am 22. Oktober noch immer keine Arbeiter ein-gekvmmen waren, und der Feind die Elbe bereits überschrittenhalte, wurde die Stadt verlassen und die Garnison das 3. Ba-taillon vom Königs-Regimente, 3 Invaliden-Kompagnien und6'» Artilleristen, nach Abzug der Kranken und Unbrauchbaren nichtüber 900 Mann stark zog sich nach der Citadelle zurück,nachdem die Brücke am Potsdamer-Thor unbrauchbar gemachtworden war. Zugleich brachte man 50 Fässer Trinkwasser in dieCitadelle, da die Pumpen daselbst nur saules Wasser gaben. DieKasematten wurden aufgeräumt und ein Lazareth eingerichtet. Dadas versprochene Pulver von Berlin nicht eingetroffen war, sohatte man nur 142 Eentner Pulver, von denen etwas über 00Patronen per Mann und 247.', Schuß auf 71 Geschütze ange-fertigt werden konnten.')

Erst am 23. trafen Arbeiter vom Lande ein, die nun zurHerstellung der Citadelle verwandt wurden. ES befand sich die-selbe in keinem sonderlichen Zustande, aber es war doch auch keinegangbare Bresche vorhanden, und konnte solche auch nicht leichterzielt werden, da der Wall aus mehreren über einander liegendenGewölben bestand. Die Havel, welche die Citadelle umschließt,lag indessen voller Flößholz, das wegen Mangel an Zeck nicht

1) Das Ober-Kriegs-Kollegium hatte angeordnet, das; 100,060 Flinten-nnd 20,000 Karabiner-Patronen nach Spandau gesendet werden sollten, in-dessen da Berlin bereits am 19. von aller Garnison geräumt wurde, sofehlte es an Arbeitern, und der Gouverneur, Minister Graf Schulenbnrg,schlug es ab, daß einige Infanteristen znriickblieben, um die Munition zuverladen und die Vernichtung des übrigen Pulvers in Berlin zu bewerk-stelligen.

II.

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