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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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wurde mit 80 Pferden über Plaue, Brandenburg, Spandau ge-gen Berlin detaschirt.

Aus Genthin meldete der Fürst Hohenlohe dem Könige nachKüstrin über den Fortgang des Rückzuges, den Zustand derArmee rc.

Am 23. Oktober, wo die Korps von LanneS, Davoutund die Kavallerie-Reserve die Höhe von Treuenbrietzen erreichtenund der M. Bernadotte bis in die Gegend von Loburg gelangte,setzte die preußische Haupt-Kolonne den Marsch nach Rathenow(3^ Meilen) fort. Die Truppen kantonirten auf beiden Ufern derHavel mit den vordersten Quartieren bis Bamme, Nennhauseu,Fercheser und Wassersuppe, mit den hintersten bis Vieritz undZolchau. Der Hauptmann Liebhaber suchte eine Stellung aus,in welche die Truppen sich zusammenziehen sollten, falls man an-gegriffen wurde.

Die leichten Truppen des Generals Schimmelpfennig über-schritten die Havel bei Plaue und kantonirten bei Mützlitz, Buckow,Garlitz und Barnewitz aus der Straße von Rathenow nachSpandau. Das Regmt. Gendarmes, das bei Tangermünde überdie Elbe gegangen war, stieß an diesem Tage zur Kavallerie-Bri-gade Beeren, dagegen mußte das Regiment Königin-Dragoner,dessen Quartiere unmittelbar an die des Generals Schimmelpsen-nig stießen, dessen Detaschement verstärken.

Der General Gr. Schwerin erreichte mit der Kavallerie-Ko-lonne die Gegend von Sandau, Havelberg, Jederitz, Wulkowund Schönefeld, und vereinigte sich daselbst mit der bei Sandauübergegangenen Kavallerie. Da die Generale, denen man vonGenthin aus Brigaden zugewiesen hatte, nicht eingetroffen waren,so theilte der General Schwerin die Kolonne in die Brigade desGenerals Krafft Holtzendorf- und Bünting-Kürassiere, Prilk-witz-, Krafft- und Wobeser-Dragoner die des Obersten Po-tz ewils Karabiniers, Henkel-, Quitzow- und Heising-Küras-siere und die des Obersten Grafen Schmcttan Leib-und Bailliodz-Kürassiere und 200 Dragoner von! Katte- DieInfanterie-Brigade Hagen kantonirte in Hohen-Göhren und