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den sei, und im Fall, daß ein Waffenstillstand abgeschlossen wer-den sollte, dem Fürsten davon sogleich Mittheilung machen werde,die er dann als offiziell zu betrachten habe. —
Die in und bei Magdeburg auf dem linken Elbufer gesam-melte Kavallerie fand am 21. Morgens 3 Uhr, wo sie über dieElbe defilirte, den Uebergang dergestalt durch die Bagage gesperrt,daß bei Anbruch des Tages die Queue die Festungswerke nochnicht passirt hatte. Sie marschirte längs des rechten Elbufersund wurde in den Dörfern am Strom von Bergzau und Paretzbis Gr. und Kl. Lostau aufwärts, einquartiert. Die Kavallerie,welche bei Sandforth übergegangen, sollte sich ihr anschließen.
Die Infanterie aus Magdeburg, nebst dem Hauptquartier,ging nach Burg <3; Meile) und Gegend, wo die Spitze um Mit-tag anlangte, der Rest, aufgehalten durch die Bagage in derFestung, erst gegen Abend eintras. Die Grenadier-Bataillone Bor-
meiu Urtheil über dieses Benehmen. — Noch muß E. K. M. ich aller,unterthänigst melden, daß der sächsische General der Kavallerie von Zesch-witz dem von mir erhaltenen Befehle, sich mit seinen bei Barby ge-sammelten Truppen hierher zu begeben, ausgewichen ist und solchen nichtbefolgt hat. Er scheint zu wünschen, sich von mir trennen zu können.Da ich überzeugt bin, daß E. K. Nt. keinen gezwungenen Alliirteu habenwollen, so habe ich dem General Zeschwitz uachgegeben, sich von mir zutrennen, ihn aber auch zugleich gegen E. K. M. nnd gegen den Kur-sürsten verantwortlich gemacht, da ich geneigt bin zu glauben, daß ervon demselben keine Befehle deshalb erhalten hat. — Die hiesige Be-satzung habe ich bis auf 0000 Nt. (?) verstärkt, und es sind bei dieserVerstärkung der Gen.-Lieut. Graf Wartensleben und die Gen.-Majorsv. Renouard, Alvensleben und Tschepe angestellt. Ich glaube nicht,daß der Feind eine Belagerung unternehmen kann; durch die verstärkteGarnison aber wird die Festung gegen einen Handstreich gesichert. —Das ehemalige Herzog Eugensche Korps lasse ich unter dem Gen.-Majorvon Natzmer die Arriergarde machen. Ich hoffe und wünsche, daß esmir gelingt, die Armee bis au die Oder zu bringen, und betheuere E.K. M. aus das Feierlichste, daß ich Alles ansbieten werde, was inmeinen Kräften steht, um das in mich gesetzte Zutrauen zu rechtfertigen."
„Geruhen E. K. M. die Versicherung."
Magdeburg, den 21. Oktober 1806 Morgens halb 3 Uhr.
F. L. Fürst zu Hohenlohe.