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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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chelsche Kolonne würde von Frankenhansen aus der zweiten Ko-lonne der Hauptarmee auf Eisleben gefolgt sein.

Verluste waren bei ernsthafter Verfolgung von Seiten derFranzosen für die Hohenlohe-Rüchelschen Abtheilungen nicht zuvermeiden; sie waren durch die verschiedenen Rückzugsrichtungenauf Erfurt, auf Schloß Vippach, auf Buttelstädt rc. bereits zusehr auseinander gekommen, um gewiß zu sein, die Masse dieserArmee noch in Frankenhausen zu sammeln; aber für die Haupt-armee war bei dem Rückzug auf Buttstädt-Roßleben nichts zubefürchten, als der Verlust von Marodeurs, stehen gebliebenenGeschützen und Trains, was nach solcher Schlacht und nach dervorausgegangenen schlechten Verpflegung unter allen Umständenerfolgen mußte. Was die Hauptarmee in der Wirklichkeit aufdem Rückzuge verloren hat, ist ja hauptsächlich nur durch dievielen abändernden Befehle, durch das Kreuzen der Kolonnen inder dunkeln Nacht und durch den entsetzlichen Marsch durch denHarz verloren gegangen.

Gelang es den geordneten Massen der Hauptarmee Witten-berg oder Dessau zu erreichen und sich den westpreußischen Re-serven anzuschließen, mithin etliche 40,000 Mann hinter der Elbewieder zu vereinigen, so trat ein augenblicklicher Stillstand ein,welchen die nach Magdeburg marschirenden Kolonnen benutzen konn-ten, um sich wiederum zu ordnen, wieder bewaffnet, mit Munitionversehen und gehörig verpflegt zu werden, und so unter demSchutz der Aufstellung an der Mittlern Elbe Küstrin zu erreichen.

Bei so geordnetem Rückzuge war es nicht wahrscheinlich, daßder Petersberg bei Erfurt kapitulirte; man würde wiederum ineinem respektablen Zustande die Oder erreicht haben, bis wohinNapoleon durch Zurücklassung von Truppen vor Erfurt, vorMagdeburg, in Wittenberg, in Berlin, vor Stettin und Küstrinungefähr so viel geschwächt wurde, ckls die Preußen in denSchlachten und durch den Rückzug verloren hatten, und wennauch kein augenblicklicher Umschwung erfolgen konnte, so trat erdoch bestimmt bei der Vereinigung mit den noch jenseits derWeichsel befindlichen preußischen und russischen Kräften ein.

Lediglich die Annahme der Schlacht von Seiten des Fürsten