7 Beutepferde, hieb mehrere Leute nieder und verfolgte sie bisüber Neu-Haldensleben hinaus. Er meldete zurück, daß der Herzogwegen eines Uebergaugcs über die Elbe nicht in Verlegenheit seinkönne, da die Franzosen gar keine Miene machten dahin vorzu-rücken und bis Magdeburg nichts Bedeutendes vom Feinde stehe.
Den 24. Oktober rückte der General Pelet von Steimbkemit der schweren Kavallerie und einem Infanterie-Regiment nachGardelegen; der Rest der Infanterie und 7> Schwadronen Husarendurch den Drömling ebendahin, und der General Pleß von Wefer-lingen nach Letzlingen.
Einem gefangenen französischen Unteroffizier vom 8. Husaren-Regmt. wurde ein Schreiben des Generals Guyot an den Offizierabgenommen, der Tages zuvor nach Gardelegen patrouillirt hatte,aus welchem hervorging, daß der General mit 2 Kavallerie-Regintrn. in Wollmirstädt, der M- Soult im Lager von Hohen-Warsleben stehe.
Von dem General Gr. Kalkreuth ging aus Tangermündevom 22. ein Schreiben ein, worin er dem Herzog Mittheilungenüber die Anwesenheit des Fürsteil Hohenlohe in Magdeburg, vonder Niederlage des Herzogs von Württemberg und von dessenRückzug nach Magdeburg, von dem Nebergange der Reservedivi-sioncn bei Nogätz und Tangermünde und von seiner Abreise nachKüstrin in das Hauptquartier des Königs machte, um von dortnach Preußen zu gehen und daS Kommando der Truppen jenseitsder Weichsel zu übernehmen. Nach den Nachrichten des Generalssollte Napoleon am 24. in Berlin eintreffen.
Der Fürst Hohenlohe benachrichtigte den Herzog, daß ernach Stettin marschire, der Herzog diesen Ort aufs Schleunigstezu erreichen suchen und hierzu bei Lenzen über die Elbe gehensolle, es ihm jedoch überlassen bleibe, nach eigener Einsicht dasZweckmäßigste zu ergreifen.
Der General Lecoq meldete, daß er mit den unterhabendenTruppen am 27. bei Tangermünde eintreffen werde, doch balddarauf ging eine zweite Meldung ein, daß der General entschlossensei, bei Hameln zu verbleiben.
Die Bagage ging mit der am Tage zuvor zugetheilten Be-