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ein verschanztes Lager bei Magdeburg zu beziehen, die Festungdadurch zu decken und dem Feinde, der in die Marken einrückte,die Verbindungen zu bedrohen. Hierdurch wurde dieser zwar nichtgefährdet, aber doch durch Detaschirung bedeutender Massen gegenMagdeburg abgehalten, über die Oder die Offensive fortzusetzen,so daß die Russen die Zeit zum Anmarsch gewannen, die Trup-pen bei Magdeburg aber zur neuen Formation und zur Erholungvon den bisherigen unerhörten Strapazen.
Der Fürst erkannte wohl die Vortheile> dieser Maßregel,jedoch auch ihre Mängel. Er entschloß sich zum Rückzug überdie Oder, weil ihm durch solche Maßregel die Rettung der Armeewenigstens möglich, beim längern Verweilen bei Magdeburg aberder Untergang gewiß schien. Er bestimmte Stettin zum Ueber-gangspunkt, weil man, bei den mangelnden Nachrichten von denStandpunkten der französischen Korps, glaubte Küstrin nicht mehrerreichen zu können. Die Direktion wurde über Burg, Genthin,Rathenow, Ruppin, Zehdenik und Prenzlau auf Stettin genom-men, da dieser Weg nicht um war, und wenn man die Vrücherdes Plaueschen Kanals, deS Havelländischen Luchs, des Ruppiner-und Finow-Kanals mit leichteil Truppen besetzte, man hoffendurfte, gedeckt mit dem Gros dahinter marschiren, und auf demMarsche sich wieder schlagfertig machen zu können, lieber Bran-denburg, Naue», Oranienburg, Stendel (Uebergang über dieWelse) aus Stettin zu marschiren, schien unmöglich, da die Trup-peil sich von dem Eindruck einer verlornen Schlacht noch nichterholt hatten, und auf diesem Wege ein Zusammentreffen mit demFeinde wahrscheinlich schien, wobei mail dann die geuannteilBrüchcr im Rücken hatte.
Sehr unangenehm wurde es nunmehr, daß der größere Theilder Kavallerie nach den Anordnungen des Generals Gr. Kalk-reuth seinen Weg auf dem linken Elbufer gegen Tangermünde,Saildau und Werben fvrtsetzte, ohne daß man die Uebergangs-punkte bestimmt angegeben, und ohne daß man wußte, was sichüberhaupt an Kavallerie in dieser Richtung im Marsch befand.Man sah sich hierdurch genöthigt, diese Kavallerie erst bei Havel-berg zu versammeln, insofern sie nicht schon von Tangermünde
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