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ersten Feindseligkeiten einging. Bis zum 19. Oktober dauerte dieVerpackung, doch als an diesem Tage das Ober-Kriegs-KollegiumBerlin verließ, untersagte der Fürst Hatzfeld die Absendung derGewehre und Feldgeräthschasten, obgleich der König durch den MajorPirch den Befehl hierzu hatte ertheilen lassen, lieber 100,000Gewehre, zum großen Theil neuer Art, und eine Menge Feldge-rathschasten wurden auf diese Weise dem Feinde Preis gegeben.Der König befahl zwar unterm 24. Oktober dem Fürsten Hatz-feld, sofort seine Stelle als Gouverneur niederzulegen und sie demMinister Angern zu übergeben, indessen kam der Befehl nicht mehrzur Ausführung. —
Kehren wir zu den auf dem Rückzug begriffenen preußischenAbtheilungen zurück.
Der General Gr. Warten sieben ging mit den von ihmgesammelten Truppen am 18. Oktober von Blankenburg überHalberstadt nach Hadmerslebcn, wo er den Befehl vom FürstenHohenlohe erhielt, am 10. mit der Infanterie nach Magdeburgzu marschiren, die Kavallerie aber dicht bei Magdeburg kantoni-ren zu lassen. —
In Nordhausen hatten kaum am 17. Mittags die Gardenund die Infanterie der Arriergarde von der Kolonne des Gene-rals Gr. Kalkreuth Quartierbillets erhallen, als auch schon dieMeldung einging, daß das Soultsche Korps anrücke. Der Ge-neral zog sogleich die Truppen aus der Stadt heraus und stelltesich aus den jenseitigen Höhen auf der Straße nach Jlefcld auf.Der Prinz August besetzte ohne Befehl die Brücke über die Zorge,während die Kavallerie des Generals Blücher mit der Avantgardedes Feindes scharmuzirte, wobei die reit. Batterie Schorlcmmcr,die stark ins Feuer kam, gedeckt durch das Füsilierbataill. Oswaldund die Weimarschen Jäger, gute Dienste leistete. Als der Feindstärker vordrang und sich aus beiden Flügeln immer weiter aus-dehnte, zog sich gegen 4 Uhr die preußische Kavallerie um dieStadt zurück und durch die Infanterie dcS Generals Gr. Kalk-reuth, welche daun ebenfalls in guter Ordnung den Rückzug an-trat. Der Feind besetzte nach einem lebhaften Gefecht die Stadt.Das Greuadier-Bataill. Rabiel und 6 Schwadr. von Württemberg