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Jnsanteriefeuer nach Rabatz zurück, wo der General Natzmer ver-sprochen hatte ein Bataillon zum Repli stehen zu lassen. DieFranzosen gingen wieder zur Verfolgung über. Der LieutenantGünther sammelte in der Eile etwa Ix Schwadr. und warf dieVerfolger auf ihre Regimenter wieder zurück. In Rabatz wurden dieHusaren von feindlichem Jnfanteriefeuer empfangen, und mußtensich mit Verlust durchschlagen. Jenseits des Dorfes formirte sichdas Regiment aufs Neue, und der Major Willich suchte den Fran-zosen mehrfach am Debouchiren zu hindern. Der Rückzug gingnun über Landsberg und bei Bitterseld über die Mulde. Nur dasgenannte Bataillon von Maustein und die Batterie Sikorski hattensich auf Zörbig gewandt und der Haupt-Kolonne angeschlossen.Der Feind verfolgte nur entfernt, und mit Sonnen-Untergangfiel der letzte Schuß. In dem Kavallerie-Angriff waren der OberstButtler und der Major Hartwig gefallen; der Lieut. Günther warmit Wunden bedeckt. — Die Muldebrücke bei Bitterfeld wurdeniedergcbraunt, und wandte sich die Kolonne von dort auf Dessau,wo sie mit Tagesanbruch des >8. die Mulde und bei Roslaudie Elbe passirte- Ein gemischtes Detaschement blieb an der Elbehalten, bis die Brücke ebenfalls niedergebranut worden war, undmachte weiter die Arriergarde. Das Reservekorps vereinigte sichwieder in einem Bivouak zwischen Zerbst und Gommern; die Ka-vallerie erhielt auf einige Stunden Quartiere; dann brach Alleswieder auf, ruhte in der Nacht zum 19. einige Stunden bei Gom-mern und langte um 10 Uhr Vormittags am 19. bei Magdeburgan, ohne daß auf diesem ganzen Rückzuge irgend welche Erfri-schungen an Mannschaften und Pferde verabreicht worden wären.Die Truppen lagerten mit der Infanterie zum größten Theil aufdem Glacis von Magdeburg; die Kavallerie bezog sehr enge Kan-tonirungen auf dem rechten Elbufcr; nur das Usedomsche-Husa-ren-Regmt. bivouakirte aus dem Anger. Die Infanterie hattebeinahe mehr Verluste durch Ermüdete auf dem Marsch als durchdas Gefecht erhalten. Die Bagage ging zum größten Theil ver-loren.
Das Füsilier-Bataill. Borell, welches um 4 Uhr Morgensin Gemeinschaft mit dem Rittmeister Calbow und 50 Usedomschen