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Vertrag geschlossen, indessen hatte der General nach eigener An-gabe nur 800 Pferde unter seinem Befehl, die so abgetriebenwaren, daß sie nicht aus der Stelle konnten. Er konnte daherin der That nichts Besseres thnn als durch Unterhandlungen undzuletzt durch einen Vergleich, der die Preußen zu einem Umwegenöthigte, die Zeit herbeiführcn, wo der M. Soult mit seinemKorps im Rücken der Preußen erscheinen konnte. —
Es war Nachmittag des 16. geworden, als gemeldet wurde,daß eine starke französische Kolonne von Weißensee in Anmarschsei. Feindliche Kavallerie und reitende Artillerie formirten sichauf den Höhen von Greußen. Der General Gr- Tauentzienwurde zum Feinde geschickt, um nach der Ursache dieser Erschei-nung zu fragen, und kehrte bald mit der Erklärung zurück: essei das Korps des M. Soult, der von keinem Waffenstillstandetwas wissen wolle, da ihm Napoleon hierüber keine Befehle er-theilt habe. Der General Blücher ließ seine Kavallerie aufsitzenund 2 Treffen formiren. Der Feind verhielt sich ruhig, doch nacheiniger Zeit kam ein französischer General mit der Bitte des M.Soult, den General Gr. Kalkreuth zu sprechen. Der GeneralBlücher ließ dies den genannten General wissen, doch dauerte eslange, bevor derselbe sich cinfand. Die beiderseitigen Plänklergingen vor, feuerten aber nicht. Endlich kam der General Gr.Kalkreuth und ritt mit dem General Blücher vor; der M. Soultkam ihnen mit mehreren Generalen entgegen- Der Marschalltadelte den General Klein und erklärte: daß er sich ohne be-stimmten Befehl seines Kaisers auf keinen Waffenstillstand ein-lassen werde, denn wenn der Kaiser dem Könige einen solchenvor der Schlacht angeboten habe, so habe der Gewinn derSchlacht der Sache doch eine ganz andere Gestalt gegeben, undwenn man sich nicht einfach ergeben wolle, so würde er sogleichangrcifen. Die Unterhandlung wurde sehr weitläuftig. Der Ge-neral Blücher verstand nur wenig, doch sagte ihm der GeneralGr. Kalkreuth: er habe viel zu verantworten, da die Truppen inschlechtem Zustande seien, er einen Prinzen vom Hause und alleGarden bei sich habe. Der General Blücher antwortete: daß derPrinz gewiß keine Rücksicht dieser Art verlange, und der Kopf
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