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kleinen Bataillon von Treuenfels von der Kolonne der zurückge-henden Nüchelschen Truppen abgekommen, und hatte sich über'Buttstädt, Kölleda auf Frankenhausen gewandt, wo er nach demAbmarsch des Generals Gr. Wartensleben am 15- um 6 UhrAbends eintraf, und sich ihm die Grenadierbataillone Borstell undHallmann anschlossen. Später langte noch der Oberst Trützschlermit 150 Mann vom Regiment Strachwitz an, denen sich die ein-treffenden Versprengten zu einem Bataillon anschlossen; ferner das1. Bataillon von Blücher-Husaren unter dem Major v. d. Goltz,9 — bpfündige, 6 — 12pfündige Kanonen und 3 Haubitzen.
Die vom General Cerrini am Webicht vor Weimar gesam-melten Sachsen hatten anfänglich den Weg nach Buttelstädt An-geschlagen, verließen denselben aber wieder und wandten sich un-mittelbar auf Kölleda, von wo sie über Weißensee und Kindelbrücknach Frankenhausen gelangten, nachdem der größte Theil derMannschaft in der Nacht zum 15. abgekommen war. Die Sachsenwaren fast ganz ohne Munition, hatten pr. Mann nur 3 Patro-nen, und traten einstweilen unter die Befehle des Generals Tscham-mer, der die Stärke derselben auf 4 Regmtr. Infanterie, jedeskaum ein Bataillon stark und ein Regmt. Husaren angab.
Die preußischen vom Webicht vertriebenen Truppen warender Mehrzahl nach durch Weimar nach Erfurt, von dort amMorgen des 15. auf Langensalza und von diesem Ort auf Son-dershausen zurückgegangen, wo sic mit den von Sömmerda kom-menden Truppen zusammensticßeu. Nur die beiden Bataillonedes Regiments Treuenfels waren der Kavallerie des Fürsten Ho-henlohe über Schloß Vippach gefolgt. —
Napoleon ertheilte in der Nacht zum 15. und am 15. fol-gende Befehle:
Der M. Bernadotte soll von Apolda auf Neustadt') mar-schiren, um die Straße von Weimar nach Naumburg da zu durch-schneiden, wo der Weg über Nebra und Querfurt auf Magde-burg führt und in dieser letzten Richtung die Verfolgung über-
1) 1 Meile südwestlich von Eckardsberga.