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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
187
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Jch habe aber nicht bemerkt, sagte Wil-helm, daß Du ihm so geneigt scyst, als ecnoch mit uns lebte — ich fürchtete mich vorihm, wenn er machte, ich konnte nur seineAugen nicht sehen, aber wenn er schlief,setzte ich mich gern zu ihm, ich wehrte ihmdie Fliegen, und konnte mich nicht satt anihm sehen. O! er hat mir in schrecklichenAugenblicken bcygestanden, cs weiß niemand,was ich ihm schuldig bin. Hätt' ich nur denWeg gewußt, ich wäre schon zu ihm ge-laufen.

Wilhelm stellte ihr die Umstände weit-läuftig vor, und sagte: sie sey so ein ver-nünftiges Kind, ste inögte doch auch diesmalseinen Wünschen folgen. — Oie Vernunftist grausam, versetzte sie, das Herz ist bester,ich will hingehcn. wohin Du willst, aberlaß mir Deinen Felix.

Nach vielem Hin - uud Wiederceden war

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