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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
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sie immer auf ihrem Sinne geblieben, undWilhelm mußte sich zuletzt entschließen diebeydcn Kinder der Alten zu übergeben, undsie zusammen an Fräulein Therese zu schicken.Es ward ihm das um so leichter, als er sichnoch immer fürchtete, den schönen Fclip sichals seinen Sohn zuzueigncn, er nahm ihnauf den Arm und trug ihn herum, das Kindmochte gern vor den Spiegel gehoben scyn,und, ohne sich cs zu gestehen, trug Wilhelmihn gern vor den Spiegel, und suchte dortÄhnlichkeiten zwischen sich und dem Kindeauszuspähen. Ward es ihm denn einen Au-genblick recht wahrscheinlich, so drückte erden Knaben an seine Brust, aber auf ein-mal, erschreckt durch den Gedanken, daß ersich betrügen könne, setzte er das Kind nie-der, und ließ es hinlaufen. O! rief er aus,wenn ich mir dieses unschätzbare Gut zueig-ncn könnte, und es würde mir dann ent-