Gefühle so wenig als nur möglich nachzu-hängen, lehrte mich ein edler Freund, dersich mir immer näher verband; es war derArzt, den ich in dem Hause meines Oheimshatte kennen lernen, und der sich von derVerfassung meines Körpers und meines Gei-stes sehr gut unterrichtet hatte; er zeigtemir wie sehr diese Empfindungen, wenn wirsie, unabhängig von äußern Gegenständen,in uns nähren, uns gewissermaßen aushöh-len und den Grund unseres OaseynS unter-graben. Thäkig zu seyn, sagte er, ist desMenschen erste Bestimmung, und alle Zwi-schenzeiten, in denen er auszuruhen genökhi-gct ist, sollte er anwcnden eine deutliche Er-kcnntniß der äußerlichen Dinge zu erlangen,die ihm in der Folge abermals seine Thä-tigkeit erleichtert.
Oa der Freund meine Gewohnheit kann-te, meinen eigenen Körper als einen äußern