ZS?
art ziemlich im Gleichgewicht, ich fürchteteden Tod nicht, ja ich wünschte zu sterben, aberich fühlte in der Stille, daß mir Gott Zeitgebe, meine Seele zn untersuchen und ihmimmer näher zu kommen. In den vielenschlaflosen Nächten habe ich besonders etwasempfunden, das ich eben nicht deutlich be-schreiben kann.
Es war als wenn meine Seele ohne Ge-sellschaft des Körpers dächte, sie sah denKörper selbst als ein, ihr fremdes, Wesenan, wie inan etwa ein Kleid ansteht. Siestellte sich mit einer außerordentlichen Leb-haftigkeit die vergangenen Zeiten und Bege-benheiten vor, und fühlte daraus, was fol-gen werde. Alle diese Zeiten sind dahin,was folgt wird auch dahin gehen; der Kör-per wird wie ein Kleid zerreißen, aber Ich,das wohlbekannte Ich, Ich bin.
Diesem großen, erhabenen und tröstlichen