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den zu können; ich las nun mit Eifer man-che Bücher, die mich in den Stand setzten vonReligion zu schwatzen, aber nie siel es mirein zu denken, wie es denn mit mir siehe,ob meine Seele auch so gestaltet sey, ob sieeinem Spiegel gleiche, von dem die ewigeSonne wieder glänzen könnte, das hatte ichein vor allemal schon vorausgesetzt.
Französisch lernte ich mit vieler Begierde.Mein Sprachmeister war ein wackrer Mann.Er war nicht ein leichtsinniger Empiriker,nicht ein kcocknec Grammatiker; er hatteWissenschaften, er hatte die Welt gesehen.Zugleich mit dem Sprachunterrichte sättigteer meine Wissbegierde aus mancherley Weise.Ich liebte ihn so sehr, daß ich seine Ankunft,immer mit Herzklopfen erwartete. Das Zeich-nen siel mir nicht schwer, und ich würde esweiter gebracht haben, wenn mein MeisterKops und Kenntnisse gehabt hätte; er hakteaber nur Hände und Übung.