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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
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in den Arm gebissen. Eie fuhr an ihm dieTreppe hinunter und verschwand.

Als die Gesellschaft in die frcye Luftkam, merkte fast jedes, daß nian für diesenAbend des Guten zu viel gsnofsen hatte.Ohne Abschied zu nehmen verlor man sichauseinander.

Wilhelm hatte kaum feine Stube er-reicht, als er feine Kleider abwarf und nachausgelöfchkem Licht ins Bette eilte. OerSchlaf wollte sogleich fich seiner bemeistern,allein ein Geräusch das in feiner Stube hin-ter dem Ofen zu entstehen schien, machteihn aufmerksam. Eben schwebte vor seinererhitzten Phantasie das Bild des geharnisch-ten Königs; ec richtete sich auf, das Gespenstanzureden, als er sich von zarten Armen um-schlungen, seinen Mund mit lebhaften Küssenverschlossen, und eine Brust an der sinnigenfühlte, die er wegzustoßen nicht Muth hatte.