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3 (1792) Ueber die Moral
Entstehung
Seite
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lieber die menfchliche Natur.

um die Wirkung diefes Princips zu erklären, dieSympathie zu Hülfe nehmen müffen ; wie wir fchonin dem vorhergehenden Abfclinitte bemerkt haben.

Es wird bei dicfer Gelegenheit nicht unfchick-lich feyn, auf die Lenkfamkeit unfrer Empfin*düngen und die verfchiedenen Veränderungen auf-xnerkfam zu machen, welche lie fo leicht durch dieObjekte erhalten, mit welchen fie verknüpft find. AlleEmpfindungen des Wohlgefallens, welche mit einerbefondern Art von Objekten verbunden find, habeneine grofse Aehnlichkeit mit einander, ob fie gleichaus verfchiedenen Quellen entfprungen feyn mögen ;und auf der andern Seite find diefe Empfindungen,wenn fie auf verfchiedene Objekte gehen, von demGefühl verfchieden, ob fie gleich aus einerlei Quel-le entfprungen find. So verurfacht die Schönheitaller Achtbaren Gegenftände ein Vergnügen, wel-ches faft immer einerlei ift, ob es gleich bisweilenTon dem blofsen Scheine und äufs.ern Anfehender Objekte hergeleitet ift; bisweilen von der Sym-pathie und dem Begriffe ihrer Nützlichkeit. Ebenfo, wenn wir die Handlungen und Charaktere derMenfchen anfehen, ohne ein befonderes Intereffean ihnen zu haben, fo ift die Luft oder Unluft, wel-che aus diefer Betrachtung entfteht (einige kleineUnterfchiede nicht gerechnet) faft von gleicher Art,obgleich vielleicht eine grofse Verfchiedenheit in denUrfachen feyn mag, woher fie entftanden find. Aufder andern Seite verurfacht ein bequemes Haus undein tugendhafter Charakter nicht einerlei Gefühl des. . Wohl-