38 Einleitung.
bei Veränderung der Luft, trübe, verursachen zuweilen einGetöse, oder erfahren auch Ebbe und Fluch, (s. im Fol-genden, Seite 4Z.).
II. Einen andern Unterschied der Quellen findet manin ihrem verschicdnen Gehalte.
Wasser, welches durch harte Schächte, besonders durchSandsteine dringt, kommt ganz rein und hell hervor. Dieje-nigen Wasser, welche mit mineralischen Theilchen, (oxydirten,oder mit horchst opydableu Stoffen), — vermischt sind, heißenNrnieralwasirr. Wasser mu grünem Vitriol nennt manSchwarzbruniren. Gewässer mit Luftsäule geben Gauerbruu-»tm, deren einige Liftncheüchen enthalten. Erstere haben ei-nen etwas säuerlichen, lemerc einen zusammenziehenden Ge-fchmacr. Lemenrwasser halt Kupfervitriol, frißt gleichsamEisen aus, und legt in dasselbe die in seinem Wasser befindlichenThule nieder. Von manchen Gewässern werden Körper mitGrein-tNarerie überzogen oder durchdrungen. Einige mine-raliscbe Wasser enthaften seifenartige Erde; andere führen zar-ten Schwefel aufgelöst. Enthalt ein Wasser Theile, die imFeuer brennen, so heißt man es Lergfetcwassep.
III. Eben so verschieden ist auch die Temperatur derQuellen. Einig? find in der wärmsten Jahrszeit eiskalt,andere in der kältesten Jahrszeit und in der rauhesten Gegendlaulichr, oder warin, oder siedend heiß. Wasser, wel.che warmer als der Luftkreis find, nennt man Bäder, Mild-bäder.
7. g. waller ius Hydrologia, eller watturiket indelt ochbefkrifwit. Stockh. 1748- 8. teutfch von I. Dan. Denfo, Bor!.1751. 8- — Systematische Bcschr. aller Gesundbrunnen und Vädecder bekannten Länder, besonders in Teutschland, i. u. 2. Band. 8.§rf. u. Lpj-1799. rte Ausg. rzor.
§. 36. Zlüsse.
Flüsse nehmen ihren Ursprung von Quellen. EinigeFlüsse kommen zwar aus Seen oder stillstehenben Gewässern;ober auch diese haben wieder ihre Zuflüsse von Quellen. AlleFlüsse sind von viererlei Art: ^>aupt-Flüsse, Neben-
Flüsse,