^ len die Kraft zu tragen. Unser Leib und unsre Seele7^» sind Gottes, und er will auch der Unsrige bleiben; wasist also daran gelegen, wenn auch unser Fleisch, jaMi: selbst unser Herz unterliegt! Der alleinigeWe Glaube im Grunde gibt ja doch Zeugniß, daß derHerr in uns wie ein unerschütterlicher Felsen unsersHerzens und bis in Ewigkeit unser Theil ist. O.dieser allgenügende und allsättigende Theil! ruft ich mirN», Dir aus! Dieses Eine, in dem wir Alles finden, wasunser Herz wünscht, wenn wir nichts mehr wünschen, wieihn allein! Ich bin nie übler daran, als wenn ich auseiner sogenannten guten Absicht gern ein wenig anderszu sein wünsche, als ich bin, oder gern etwas mehr Fa-bigkeiten und Geschicklichkeiten, als ich besitze, zu habenverlange, was mir noch so ziemlich oft unwillkührlich wi-derfährt und mich unruhig, finster und erst recht untüch-ichch tig macht. Willige ich nur so recht einfältig ein, undki«» will sch herzlich gerne schwach und unfähig, ein armesNichts sein, wenn es dem Herrn so gefällt, dann, ich, bekenne es, bin ich schon da, wo ich zu sein wünsche, ich^ , , habe Alles, was ich bedarf, weil das Nichtshaben mir ge-nügt, und ich in der Armuth einen recht ruhigen Reich-Hum und in der Schwäche eine verborgene Kraft finde;ich sage einen Reicht hum und eine Kraft, die michweit mehr befriedigen, als Alles, was mir entnommen ist-. A,! L, der Herr mache uns beugsam und einfältig unter sei-ner Hand! Er führe uns ein in seine Wahrheit und,, mache, daß wir ihm einfältig folgen, ohne etwas von dem,was er uns entnimmt, behalten zu wollen; er schalte mituns, auf daß er uns so rein kann beleben und bearbeiten,wie er muß und begehrt! Amen.
Ich grüße und segne Dich, liebe Schwester, herzlichR'., im Geiste! Ich fühle, daß wir nicht geschieden sind;""V vnsre Gemeinschaft ist mir theuer. O, dieser gute Gott!