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Deine Tritte und Schritte, alle Deine Athemzüge, alleDeine Mühseligkeiten; ja, Alles was Du thust, Alleswas Du bist, wünsche ich, daß Du allein diesem wahrenGott zuwendest, der einem Jeden von uns nahe ist, indem wir leben, uns bewegen und sind. Er selbst bewirkedies wahrhaft in Dir und mir und halte uns mit seinerHand, damit wir nirgends anstoßen! Amen.
Wir miteinander grüßen Dich und alle andere guteFreunde, die Du gelegentlich siehst.
Ich bleibe durch die Gnade
Dein
verbundener Mitpilger.
Mülheim, den 21. Juni I73S.
Hundert und vierter Brief.
Die Gläubigen haben, gesund oder krank, nur eine Arbeitzu verrichten, die da ist: Dem Herrn allein zu genügenund sich mit ihm allein zu begnügen.
In Jesus, der unser Alles sei, herz-lich geliebte Schwester!
Der Herr Jesus grüße Dich statt meiner durch denGeist seiner Liebe. Ich fühle mich schon seit drei Wochenausnehmend schwach. Wir haben nur eine Arbeit so imkranken als gesunden Zustande, nämlich dem Herrn zugenügen und uns mit ihm allein zu begnügen,und uns selbst, so wie Alles, was uns begegnet, zu ver-gessen. Nicht wir noch etwas Anderes, sondern Gott istunser Gegenstand, und wir sind nur in sofern des HerrnGegenstand, als wir uns loslaffen und unter seiner gött-lichen Hand beugen. Die Seelen wollen sich oft selbst
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