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der Herr selbst wachsen läßt. Ich wünsche es uns ge-sammtlich, daß wir das ganze Werk und uns selbst fürZeit und Ewigkeit dem Herrn wie Kindlein anvertrauen q»mögen, nichts von uns erwartend, noch Wohlgefallen in 'Buns findend. O, wie wohl gefällt dem Herrn dieser kind-liche Zustand! ich kann es nicht ausdrücken, was mich derHerr zuweilen davon fühlen laßt, obgleich es nur wenig ^ist. Die Kinder des Hauses sind zu nichts fähig, als lnur den Eltern Mühe zu machen; dennoch werden sie ammeisten geliebt und lieben am reinsten: sie lieben, ohnevon Reichthum und Armuth etwas zu wissen; sie ver- Ätrauen ohne Nachdenken und Kummer; sie glauben, daß MAlles gut ist, was der Vater thut, ohne zu beurtheilen, ä ßund daß bei ihm alle Dinge möglich sind; Alles, was der i mlVater hat, ist das Ihrige, und man läßt es ihnen auch O,lzu wegen ihrer Einfalt: sie freuen sich ihres Vaters, sei- Mner Gegenwart; sie theilen seine Freude u. s. w. Und jch sdies ist die reine Liebe, zu der uns der Herr gründlich i»!bereiten und läutern möge! Niemand kann Gott nach «Würden ehren und lieben, als er selbst. Gott thut dies «ßauf das vollkommenste und von Ewigkeit zu Ewigkeit; i Kund er selbst will sich auch so lieben und verherrlichen in h ciuns! Im fühlbaren Bekenntniß seines Nichts dies zu er- rch hkennen und mit Wohlgefallen zu finden in dem, was WGott ist und thut, das heißt Gott ehren und lieben, und «W
M cie «sengten ver Kreatur.Ich bleibe
Dein
un Herrn verbundener Bruder. ^
ȟi!
Elij!
Mülheim, dc» 22. November 1746.
W
iisi