Gute oder bleibende Ruhe, sondern bleibt in dem Ele-
ment seiner Selbsthcit immer im Elende. Er muß nie-dersinken, warten und Platz machen der Kraft, die ausseinem Unvermögen, dem Guten, das aus der Erkenntnißseines Bösen, und dem Leben, das aus dem Tode seinesJch's durch Gnade in ihm geboren wird: und das ist diendM reine Liebe Gottes, die der Herr Jesus mittheilt, jain den Geistesarmen selbst ist. Mir däucht, diese gött-liche Liebe allein kann uns wie aus uns selbst bringenund über all' unser Elend erheben, weil sie uns uns selbst^ vergessen macht und gerade zu Gott führt, ihn zu unsrerganzen Erwartung und zu unserm Vorrath mitten in un-«l'til» serm Mangel machend und in ihm allein beruhend. Diese«W Liebe ist und macht frei, einfältig, ruhig und rein; sie istMc wie ein lauterer Strom des lebendigen Was-«»»!« sers, klar wie Krystall (Offenb. 22, 1.), der Alles«j«l> auswirft, was nicht von Gott kommt, und wieder reinchjW zu ihm zurückfließt. Dieses lebendige Wasser entspringtaus und führt wieder zu dem Stuhle Gottes und desM» Lammes; denn aus ihm und zu ihm sind alle Dinge,W? N welche die Armen an Geist haben, als nicht habend. IhmlirM sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.
Ml!»- Dies ist dann noch so meine Arbeit ohne Arbeit, daßin meinem Nichts und meiner Armuth beruhe, so wiein jedem Augenblickchcn ist, bloß wünschend, in unddurch diese Liebe zu leben. Dann scheine ich so auszuse-dann wieder anders; jetzt stelle ich cinigermaaßen ei-Held vor, und dann bin ich wieder die Armuth undSchwäche selbst, so daß ich Mitleiden mit mir selbst be-kommen würde, wenn ich dabei stehen bleiben wollte.Aber dem Herrn sei Dank, daß er mir dies nicht langeerlaubt und oft in meinem Herzen ein köstliches Mitbe-^ ^ ^.kt in dem, was er ist, und daß er es
^ allein ist.
Nun, meine liebe Schwester, ich weiß Dir