20«
niLkicti» I-
»»«:Äk». L
Zwei und neunzigster Brief.
Segenswunsch zum neuen Jahr. Wenn wir uns nach eignemLichte oder eigner Weisheit regieren wollen, und nichtallein auf den Herrn vertrauen, dann verderben und be-flecken wir Alles. Die Geburt Jesu ist der Brunnendieses glücklichen Lebens der Abhängigkeit.
«NIM
In Jesus, der Dein Leben und Allessei, sehr werthe und herzlich ge-liebte Schwester!
Jesus segne Dich aus dem Heiligthume, liebe Schwe-ster! Er bringe meinen einfachen Gruß zu Deinem Her-«itzzen, und durchdringe Deinen Grund und Deine ganzeiS I« Menschheit mit seinem Geiste des Friedens und der Lau->,»-terkeit, damit Du ein Mensch nach seinem Herzen bleibestred ü und werdest! Beim Anfang dieses Jahres wünschte ichOliÜDir in meinem Herzen den Segen des Herrn; jetzt thuees mit der Feder. Am Neujahrstage mußte ich michme aufs Neue mit Dir und einigen andern Herzenskin-dern in und vor dem Herrn vereinigen, uns gesammtlichabermals hingebend und überlassend; und dieses thueich noch. Wir selbst ganz und dieses Leben unsrer Fremd-lingschaft sei Gott und seinem Dienste geheiligt! Und auchS unsere gegenseitige Gemeinschaft führe zur Stärkung, zumSegen, und sei wahrlich in ihm, um zusammen vor ihmzu leben und zu sterben, und uns in unserm guten Gott>: zu verlieren und wieder zu finden! Amen.
Deinen lieben Brief vom 21. October habe ich nebst
HlB'"
^ leidem Einschluß richtig erhalten und schon im Geiste beant-^ «ortet durch die innige Uebereinstimmung mit den darinausgesprochenen Wahrheiten. Jesus leite uns selbst^ durch seinen Geist in alle Wahrheit (Joh. 16, 13.),' denn wir sind sehr dumme Kinder, die, allein gehend,
14