dn im Herrn licbhaben, und diese gegenseitige Liebe führtz„m Herrn, und kann uns nur noch tiefer in den Schooßdes Vaters führen, in dem wir allein ruhen müssen undkönnen in Zeit und Ewigkeit. Da vertraue ich, begeg-nen und segnen wir einander oft im Geiste, so wie wiraG einander einmal durch Gottes gütige Vorsehung leiblich indieser Welt begegnet sind. Mein Geist beugt sich mitU'S Dir, Vielgeliebte, und ich hoffe es ewig zu thun mit demE A, tiefsten Danke dafür, daß Gott uns armen Kindern die»M Verborgenheit seines Sohnes Jesus Christus bekannt macht,ANÄ daß wir ihn in dem Namen Jesu, als einen Gott derGnade, des Friedens und der Liebe so innig nahe, und>;L in ihm alles Heil finden können. In der Ewigkeit wer-üÄii den wir es vollkommner sehen, wie gebührlich es ist, daßi M sich alle Kniee in dem Namen Jesu beugen. Nun er füruns gelitten hat, ist dieser süßeste Name wie ein köstlicherBalsam ausgegossen und wie ein Brunnen der Gnade,des Friedens und der Seligkeit in dem Grunde unsrerSeelen uns nahe gekommen, uns so zärtlich suchend undeinladend, wiederzukehren und uns von ihm einnehmeniss und beseelen zu lassen; dies allein ist der gegen alle Sündeund Unreinigkeit geöffnete Brunnen. Darum kann auchickW dem ärmsten Sünder geholfen werden. In der Welt istAngst und in uns Sünde und Hölle, aber in Jesu»i««' Frieden; wer das Erste schmerzlich empfunden hat, weißMin das Letzte zu schätzen. L wie süß und köstlich istdiese innige Oeffnung und Verborgenheit für eine langbeunruhigte und abgemattete Seele! Wie angenehm wirdman überrascht, eine Sache, "die man so weit und mit so, vieler Mühe sucht, so nahe und so einfach zu finden!
Indessen ist dieses bloße Gnade, man kann cs weder An-^ dem noch sich selbst verleihen; der Herr weiß seine Zeit.O ^ Nichtsdestoweniger ist es innig und für Tausende zuwünschen, daß Gott die Grundwahrheit des Evangeliums