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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Acht und achtzigster Brief.

Wenn man irgendwo viel Gutes gesehen und gehört hat.muß die Erneuerung einer gänzlichen Hingebung zu demHerrn die Folge davon sein Um in das Heiligthum vonGottes wesentlicher Gemeinschaft einzugehen, muß derVorhang unsers Fleisches, unsrer Natur und Sinne durchdie einfließende Kraft des Todes Christi zerrissen werden.

In dem Herrn vielgeliebter Freundund Bruder!

Euern mir angenehmen Brief vom 27. Juli haber!IM ich erhalten. Meine Seele dankt dem Herrn mit EuchHW sowohl dafür, daß ich Euch Beide noch einmal von An-MAp gesicht zu Angesicht gesehen habe, als auch besonders füriH« Eure glückliche Ankunft zu Hause nach einer so wichtigen.«>,» Reise, von der ich innig wünsche, daß nur allein dasje-nige mag Zurückbleiben, was Euch wahrlich zu Gott füh-ren kann, damit der Herr auch hierdurch verherrlicht werde!Ich zweifle keineswegs daran, daß Ihr jetzt Beide einegewisse Erneuerung der vollen Hingebung zu dem Herrn,nebst einer Neigung zu innigem Verlangen nach dem Herrn«hm in Euerm Grunde spürt; dies ist und muß gleichsam derRechnungs-Abschluß sein, wenn man viel Gutes gesehenund gehört hat. O, daß unser Grund doch wie einweißes Papier still unter der Hand des Herrn läge!Freunde, Ihr kennt den Weg. Es ist so vollkommenwahr, was Ihr sagt, daß wir nicht leben müssen in demengen und widerlichen Kreise unsers Selbst, sondern inihm und in der freien Lust der Ewigkeit. Und warum,meine Lieben, sollten wir auch noch in der Enge bleiben,wenn uns der Herr Jesus so innig zuruft und einladet:In mir habt ihr Frieden (Joh. 16, 33.); wenn eruns durch sein Blut einen so frischen, Lebendigen Weg

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