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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Sieben und achtzigster Brief.

Die Wahrheit, die Gott in unser Herz drückt, wächst mit Kuns und hat heute einen andern Glanz, als sie gestern Kbesaß. Don dem seligen Vorrecht, unter die Zahl derer §Ksizu gehören, von denen der Herr sagt: Ihr habt michnicht erwählet, sondern ich habe euch erwäh.^let (Zoh. 15, 16.). Manche Seelen werden muthlvi*s'und abwendig, wen» sie bemerken, daß man etwas von ^ihnen erwartet, wozu sie keine Kraft oder keinen Much ^baben; bei solchen Seelen muß man viel Nachsicht an- lük)wenden. ,»

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In Jesus, der Dein Leben und Frie-^,den sei, sehr werthe und herzlich,^geliebte Schwester!

Ich habe Deinen Brief vom 20. August erhalten."^.Er war mir wie immer angenehm, und ich lese dieselbe E"Wahrheit darin, die ich auch in meinem Herzen einge-^"prägt finde: auch wünsche ich, daß sie je langer je nichts"Wahrheit in uns werden möge nach Gottes Wohlgefallen!^'denn jede Wahrheit wächst mit uns auf und hat heutesteinen andern Glanz als gestern; sie ist wie neu, wennUschon dieselbe. Herr, wir sind dir übergeben,Elum mit uns zu thun, was dir wohlgefällig^ist. Wir lieben dich und geben dir die Ehre,^Aweil du gut bist und uns ein wenig von dei-^»«ner Wahrheit, die du selbst bist, zu kosten^!«gibst; wir wissen nicht, was morgen seineswird, und begehren auch nichts zu wissen als»««:dich allein, der uns heute genügt, und der dui»willst, daß wir dich allein beschauen sollen, !>,dich ganz in und mit uns schalten lassend;Hdieses willst du und mache es daher auehtz,.