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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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ju werben. Ich kann es nicht aussprechen, wie sehr derHerr will, daß wir kleine, einfältige, unwissende Kindlein, werden sollen, um nur in dem gegenwärtigen Augenblickei»« leben, als ob wir nicht lebten. Doch ich drücke§ ^ mich so gebrechlich aus, und Du weißt und fühlst dasselbe.

A Hw! So grüße ich Dich dann, meine liebe Schwester,KM nochmals sehr herzlich in dem Geiste der Liebe Jesu, dieMl» Kl dos Leben, der Frieden und das All Deines Geistes seinNP «möge in Ewigkeit! O ja, unser Herz sei ewig für diesenGott allein, und ohne Umsehen und Widersprechen unterW». seiner göttlichen Leitung! Dieses Ganze gibt eine großeich Freiheit, aber der Herr muß uns dahin führen und AllesH iM in uns werden: in ihm bleiben wir einander, auch abwe-Missend, gegenwärtig, und können einander im Geiste grü«»ftrsßen, segnen und die Hand bieten, wenn der Herr unseingibt. Er thue, was ihm wohlgefällig ist.

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Ich bleibe

Dein

durch die Gnade treu verbundenerBruder.

Mülheim, den IS. August 1745