Vier und achtzigster Brief. ^
lieber einen todtkranken Bruder. Die gegenseitige GeisteSge-meinschaft kann auch ohne leibliche Gegenwart unterhalte» ; ^werden. Sie allein macht letztere erquickend, und zugleich .§8auch, daß man diese ruhig daran geben kann.
In Jesus, der in unfern Seelen lebe, ^sehr werthe und herzlich geliebte ^Schwester! M
Ich nehme fortwährend den herzlichsten Thsil an dem !>, ^Zustande unsers lieben kranken Bruders IV., und trage E»ihn dem Herrn Jesus auf, so wie es mir durch seine ft,Gnade gegeben wird. Ich weiß für ihn nichts zu wählen i»! ßoder Besonderes zu erflehen, als nur, daß der Herr mitseinem Geist sei, ihm das Nöthige gebe, und seinen voll- Achkommnen Willen in und mit ihm, in der Zeit und Ewig-keit, ausführe! Grüße ihn recht herzlich von mir undvon anderen Freunden, wenn er noch lebt und im Standeist, es zu vernehmen, und versichere ihn, daß ich ewigmit ihm vereinigt bleibe vor dem Herrn, dem ich ihnauch mit voller Ruhe und vollem Frieden übergeben kann,wenn es diesem beliebt, ihn von der Erde wegzuholen. >,Er ist mit Leib und Seele in der Hand des Herrn, in ""Idieser guten und treuen Hand, in der wir ihn lebend undsterbend ruhig können liegen lassen. Der Herr wird Al- ^les gut mit ihm machen. Ja, Herr, thue also nach derFülle deiner unendlichen Güte, und verherrliche deinen »tzNamen auch in unserm Bruder, so wie wir ihn dir alsden Deinigen innig anbefehlen. Amen, Jesus! ^
Ja, es ist so wie Du sagst: daß die gegensei-tige Gemeinschaft des Geistes bestehen, szunehmen kann ohne körperliche Gegenwar-4^