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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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unserm einzigen Ruheplätze und dem einzigen Quell aller "Gerechtigkeit, Heiligkeit und Seligkeit, sein will. Er ruftuns zärtlich von Allem ab; er läßt uns keine Ruhe inetwas Anderm oder in uns selbst; er zeigt uns, wie einguter Freund, was Alles von uns abfallen muß, und ^wer ihn lieb hat, der will auch nichts Anderes. O, daßes doch die armen Sünder nur wüßten, wie die unend-liche Fülle der Gnade in Jesus ihnen so innig nahe ist,und seine Arme so weit geöffnet sind, um auch den Größ-ten unter ihnen aufzunehmen! Und o! daß es doch viele ?gutmeinende Seelen wüßten, wie sehr sie sich aushalten, ^von Gott entfremden, die Salbung und den Geschmack ^des Herzens ersticken, durch zu vieles nach außen Kehren, ^durch zu vieles Hingeben an Thätigkeit des Verstandes,statt wie hungrige, nackte, stille Kinvlein sich in ihremHerzen mit dem Herrn Jesus zu vereinigen, und in ihmdurch Glauben, Liebe und Gebet zu bleiben! Aber es ist """der Herr, der dies aus bloßer Gnade in etwas an unsoffenbart hat und es auch Andern offenbaren muß. Er "d"mache sich dann je länger je herrlicher und liebenswerther ^ ^in uns und in vielen Andern um seines Sohnes Jesuwillen! Amen. uil«

Ich schreibe mehr als ich dachte zu thun, da ich Dir 'D

anfangs bloß meinen herzlichen Gruß zusenden wollte;

aber ich bin der Feder gefolgt. Der Herr mache alle Wi

Wahrheit zur Wahrheit in uns! Ich grüße Dich von s

ganzem Herzen wie auch Deinen lieben Mann. DerHerr, der ihn zu sich zieht, segne seine Seele und gebe, -Mdaß er sich unbedingt dem Gott hingebe, der auch mich

armen Sünder ausgenommen hat! Amen. ^

Ich bleibe durch die Gnade kch

Dein hii

verbundener Freund und Bruder.Mülheim, den 27. August 1737.