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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Eine gewisse Bauersfrau war mit anderen Frauen imAlde an der Arbeit; da kamen drei unbekannte Männerüber den Weg längs dem Felde vorbei, von denen einezu den andern .sagte: daß, wenn Gott durch sei-kintz. nen Geist und seine Gnade nicht des Men-^ W schen Herz umwandelte, dieser nie besserR werden könnte. Dieses machte einen tiefen Eindruck' auf die Bäuerin, und obgleich sie die Worte vernommenfl kW hatte, frug sie doch die anderen Frauen: was sagen die>»!>;« drei Männer dort? Die Weiber wiederholen und bestäti-»8« gm das Gesagte, und wollen zugleich aufstehend sehen,Will ob sie die Männer nicht kennen, können sie aber nichtmehr erblicken. Die Bauersfrau fiel inzwischen zu BodenDis» wie in Ohnmacht oder Betäubung, und wurde für todti M nach Hause gebracht. Als sie wieder zu sich selbst kam,war sie sehr verwirrt über ihren Zustand u. s. w. Einigei, S w Tage nachher ist sie mehrere Male in Ohnmacht gefallen.Kurz, man sieht an ihrem Wesen und Wandel, daß sieganz verändert ist, und bis jetzt bemerkt man nichts alsyMK gute Früchte davon. Dem Herrn sei Dank! Er befestigezUch? und schenke Wachsthum seiner Saat, damit die Hitze, diekommen möchte, sie nicht vertrockne! Könnten die Men-Mk schmkinder doch nur glauben, mit welcher wunderbarensM' Liebe das allgenügsame Wesen sie sucht, über sie wachtzMzS, und für sie sorgt, sie würden sich gerne hingeben und^ A' vergessen, um auch nur ihren Gott anzuschauen und zuH lieben, der unsrer ganzen Liebe werth ist. Ich wünsche,A Ai diese seine reine Liebe unsre Herzen ganz beseele undAlles verzehre, was ihr noch entgegensteht auf Wegen, diegefallen, damit er ewig in uns verherrlicht werde.'Amen.

Ich bleibe Dein

' treu verbundener schwacher Mitbruder.

' ,) Mülheim, den ll September 174t,